Etikette im B
Grelle Krawatten, Männerfüße in Sandalen, Miniröcke und Tanktops gehören nicht ins Büro. Und wer von sich aus den Vorgesetzten duzt, hat irgend etwas nicht begriffen. 

   Damit Sie beruflich weiterkommen, die wichtigsten Benimmregeln im Job:
 
Der erste Eindruck
Ihre gesamte Erscheinung prägt den ersten Eindruck, der sich in Bruchteilen von Sekunden manifestiert. Dazu zählen neben Kleidung, Körpersprache und Stimme auch Ihr Duft. Selbst Ihre Haut sollte gepflegt sein. Für Frauen ist übertriebenes Make-up ein absolutes No-Go.

Die Begrüßung
Wer einen Raum betritt, grüßt zuerst. Ansonsten grüßt der ‚Rangniedere’ den ‚Ranghöheren’ zuerst.

Das Händeschütteln – wer mit wem
Begrüßen Sie zuerst die Person, die Sie nicht kennen, und lassen Sie sich dann vorstellen oder stellen Sie sich selbst vor.

Der Händedruck
Ihr Händedruck sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu lasch sein und maximal ein bis drei Sekunden dauern. Schauen Sie dabei Ihrem Gegenüber immer freundlich in die Augen.

Aufstehen!
Im Job stehen zur Begrüßung sowohl Männer als auch Frauen auf.

Die Vorstellung
Selbst- und Gegenvorstellung sollte folgendermaßen formuliert werden: "Guten Tag, mein Name ist...“ / „Ich bin...“ / „ich heiße...(Vor- und Nachname)".

Andere vorstellen
Es gilt: Ankommende werden Anwesenden vorgestellt. Die wichtigste Person erfährt zuerst, wer vor ihr steht.

Guten Tag Herr Doktor...
In Deutschland werden bei der Anrede nur akademische Titel wie Dr. oder Professor genannt. Nennen Sie dann aber nur den höchsten Titel.

Wenn es mit den Benimmregeln schon ganz gut klappt, müssen Sie nur noch die äußere Form perfektionieren. Dabei erwartet niemand den edelsten Zwirn oder das neueste Design von Ihnen. Dresscodes sind je nach Branche unterschiedlich. Allerdings, mit steigender Position verwischen sich die Unterschiede – Führungskräfte bevorzugen einen ähnlichen Stil und werden damit international akzeptiert und anerkannt.

Aktuelle Business-Dresscodes - die Grundregeln für Männer:

·         Lieber konservativ als leger

·         Das Business-Hemd ist immer langärmlig – auch bei Hitze

·         Der oberste Knopf ist unter der Krawatte geschlossen

·         Krawatten sind gestreift oder dezent gemustert

·         Vergessen Sie Krawattenclips – völlig out

·         Schließen Sie Ihr Sakko, wenn Sie (auf-)stehen

·         Der unterste Knopf von Sakko und Weste ist immer offen

·         Saubere und geputzte Schuhe sind ein Muss

Keine Frage, diese Codes richten sich vor allem an die männlichen Kollegen. Grundsätzlich gilt - also auch für Frauen: Wer im Kundenkontakt arbeitet, muss wie aus dem Ei gepellt ausschauen.

Doch für Frauen gibt es einige Besonderheiten fürs Büro, die sich zumeist in „No-Gos“ ausdrücken.

Business-Dresscodes - die Grundregeln für Frauen:

·         Keine nackten Beine

·         Kein nackter Bauch

·         Keine nackten Schultern

·         Keine zu tiefen Ausschnitte

·         Keine grellen Farben

·         Keine Leggins

·         Keine dunklen Strümpfe mit hellen Schuhen

·         Nicht zuviel Schmuck

·         Kein übertriebenes Make-up

·         Keine aufdringlichen Parfüms

·         Keine sichtbaren Piercings und Tatoos

·         Sandaletten sind für Damen gestattet und können sehr chic sein

Gut angezogen fürs Büro ist Frau zum Beispiel mit einem Hosenanzug nach Art der männlichen Business-Anzüge mit einer Bluse darunter oder ein entsprechendes Kostüm.

 

 

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