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Ausbildungsgehalt

Ausbildungsgehalt: Wie viel Netto bleibt übrig?

Wie hoch das Ausbildungsgehalt ist, hängt vom Beruf, dem Ausbildungsjahr, dem Bundesland und davon ab, ob der Betrieb tarifgebunden ist. Viele angehende Auszubildende stellen sich vor allem eine Frage: Wie viel bleibt vom Bruttogehalt am Ende tatsächlich übrig? Mit dem Azubi Gehaltsrechner lässt sich schnell berechnen, wie hoch das voraussichtliche Netto-Gehalt pro Monat ist.

Azubi Gehaltsrechner 2026

Einfach das Bruttogehalt auswählen und der voraussichtliche Netto-Lohn in 2026 wird berechnet. Voreingestellt ist der häufigste Fall: Alter unter 23 Jahre, gesetzlich versichert, keine Kinder.

Tipp: Wenn du den genauen Betrag kennst, wähle „Eigenen Betrag eingeben“.
Das voraussichtliche Ausbildungs-Netto
Steuer: – SV: –
Hinweis: Das Ergebnis ist eine Näherung. Abweichungen sind möglich (z. B. Krankenkasse, Freibeträge, Einmalzahlungen). Bei typischen Azubi-Gehältern wirken sich Details wie Kinderzahl oder Kirchensteuer oft nur gering aus.

Was wird vom Ausbildungsgehalt abgezogen?

Auch in der Ausbildung werden Sozialabgaben fällig. Dazu gehören:

  • Krankenversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Pflegeversicherung

Diese Beiträge werden automatisch vom Bruttogehalt abgezogen. Der Arbeitgeber zahlt jeweils einen Anteil mit.

Steuern fallen in vielen Fällen gar nicht oder nur in geringem Umfang an, insbesondere bei niedrigeren Ausbildungsgehältern. Das liegt daran, dass das Jahreseinkommen häufig unter dem Grundfreibetrag liegt.

Das tatsächliche Netto kann leicht variieren, zum Beispiel durch:

  • unterschiedliche Krankenkassen-Zusatzbeiträge
  • Steuermerkmale
  • Bundesland
  • individuelle Freibeträge

Bei typischen Ausbildungsgehältern wirken sich viele dieser Faktoren jedoch nur gering aus.


Wie hoch ist das Ausbildungsgehalt?

Die Vergütung steigt in der Regel mit jedem Ausbildungsjahr. Grob lässt sich sagen:

  1. Ausbildungsjahr: etwa 700 bis 1.100 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr: etwa 800 bis 1.200 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr: etwa 900 bis 1.300 Euro brutto


Welche Ausbildung ist gut bezahlt?

Welche Ausbildung gut bezahlt ist, hängt stark von Branche, Tarifbindung und Region ab. Besonders hohe Ausbildungsvergütungen gibt es häufig in technischen, industriellen und kaufmännischen Berufen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Mechatroniker oder Industriemechaniker
  • Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen
  • Bankkaufleute
  • Fachinformatiker
  • Berufe im öffentlichen Dienst

In tarifgebundenen Unternehmen sind die Ausbildungsgehälter meist höher als in kleineren, nicht tarifgebundenen Betrieben. Auch große Industriebetriebe zahlen häufig überdurchschnittlich.

Wichtig ist jedoch: Ein hohes Ausbildungsgehalt allein sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Die langfristigen Karriere- und Verdienstmöglichkeiten nach der Ausbildung sind oft entscheidender. Manche Berufe starten mit moderater Vergütung, bieten aber sehr gute Perspektiven in den folgenden Jahren.

Eine ausführliche Übersicht aktueller Entwicklungen und den Top Ausbildungen 2026 bietet der Artikel zu Ausbildungsberufen 2026.

Häufige Fragen zum Ausbildungsgehalt

Wie viel verdient man in der Ausbildung im Durchschnitt?

Das durchschnittliche Ausbildungsgehalt liegt je nach Branche und Region oft zwischen etwa 800 und 1.200 Euro brutto pro Monat im ersten Ausbildungsjahr. In tarifgebundenen Unternehmen ist die Vergütung häufig höher. Mit jedem Ausbildungsjahr steigt das Gehalt in der Regel an.

Wenn du konkrete Berufe vergleichen möchtest: Ausbildungsberufe 2026.

Wie viel sind 900 Euro brutto in netto in der Ausbildung?

Bei 900 Euro brutto im Monat bleiben – je nach Krankenkasse und individuellen Merkmalen – häufig ungefähr 700 bis 750 Euro netto übrig. In vielen Fällen fallen keine oder nur geringe Steuern an, weil das Jahreseinkommen unter dem Grundfreibetrag liegt.

Für eine schnelle Schätzung nutze den Rechner auf dieser Seite.

Muss man als Azubi Steuern zahlen?

Viele Auszubildende zahlen keine Einkommensteuer, wenn ihr Jahreseinkommen unter dem Grundfreibetrag liegt. Bei höheren Ausbildungsgehältern kann eine geringe Steuer anfallen. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer fallen ebenfalls nur an, wenn überhaupt Einkommensteuer gezahlt wird.

Warum ist das Netto niedriger als das Brutto?

Vom Bruttogehalt werden Sozialabgaben abgezogen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Diese Beiträge sind gesetzlich geregelt und werden automatisch abgeführt. Je nach Höhe des Ausbildungsgehalts können zusätzlich geringe Steuern anfallen.

Welche Abzüge hat man als Azubi genau?

Typische Abzüge sind Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Ob und wie viel Steuer anfällt, hängt von der Höhe des Jahreseinkommens ab – bei vielen Azubis bleibt das sehr gering.

Mehr Hintergründe (z. B. Arbeitszeiten, Ausbildungsnachweise, Pflichten des Betriebs) findest du unter Rechte und Pflichten in der Ausbildung.

Ist das Ausbildungsgehalt überall gleich?

Nein. Die Ausbildungsvergütung hängt vom Beruf, dem Ausbildungsjahr, der Region und davon ab, ob ein Tarifvertrag gilt. In tarifgebundenen Betrieben ist die Vergütung häufig höher als in nicht tarifgebundenen Unternehmen.

Wird das Ausbildungsgehalt jedes Jahr erhöht?

In den meisten Ausbildungen steigt die Vergütung mit jedem Ausbildungsjahr. Die genaue Höhe ist im Ausbildungsvertrag oder im Tarifvertrag festgelegt.

Wie viel sind 1.000 Euro brutto in netto (Azubi)?

Bei 1.000 Euro brutto liegen viele Azubis grob im Bereich von etwa 770 bis 830 Euro netto. Der genaue Wert hängt vor allem von den Sozialabgaben und dem Krankenkassen-Zusatzbeitrag ab. Steuern fallen je nach Jahreseinkommen oft gar nicht oder nur gering aus.

Für eine schnelle Schätzung wähle oben einfach den Betrag im Rechner aus.

Wenn es in der Ausbildung schwierig wird: Wer hilft weiter?

Bei Problemen im Betrieb oder in der Berufsschule helfen oft Ausbilder/in, Berufsschule, Kammern (IHK/HWK), Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie Beratungsstellen. Wichtig ist, früh Unterstützung zu holen.

Passend dazu: Probleme in der Ausbildung und Ausbildung wechseln.