Privatschulen - Freie Schulen
Als Privatschulen werden Schulen bezeichnet, die sich nicht in staatlicher sondern in privater Trägerschaft befinden. Entsprechend findet auch die Bezeichnung “Freie Schulen” Verwendung. Bei sogenannten Ersatzschulen, dient der Besuch dieser Schulen der Erfüllung der Schulpflicht. Auch Privatschulen unterliegen in Deutschland der staatlichen Aufsicht. Privatschulen zeichnen sich oft durch besondere Schwerpunkte, pädagogische Ausrichtungen oder innovative Konzepte aus. Kleinere Klassenm individuellere Förderung und bessere Lernbedingungen sind häufige Beweggründe für den Besuch einer Privatschule.
In 2025 gibt es in Deutschland rund 3.800 allgemeinbildende Privatschulen. Auf Bildung.de hilft die Suchfunktion dabei, die passende Schule aller freien Träger zu finden: ob Grundschule, Gymnasium oder berufsbildende Schule.
Bavarian International School | BIS
München, Bayern
Die Bavarian International School (BIS) zählt zu den führenden internationalen Schulen Deutschlands. An zwei Standorten in Haimhausen und München-City bietet sie eine durchgängige Bildung vom Kindergarten bis zum International Baccalaureate (IB) Diploma an. In einer weltoffenen Lernumgebung mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern aus über 60 Nationen werden interkulturelles Verständnis, kritisches Denken, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Hochqualifizierte Lehrkräfte aus aller Welt begleiten die Kinder und Jugendlichen individuell und bereiten sie optimal auf Studium und Beruf in einer globalisierten Welt vor.
Häufige Fragen zu Privatschulen
Privatschulen werfen oft grundlegende Fragen auf – etwa zu Schulformen, Schulgeld oder Unterschieden zu staatlichen Schulen. Die folgenden Antworten geben einen ersten Überblick.
Was ist eine Privatschule?
Privatschulen sind Schulen in freier Trägerschaft. Sie ergänzen das staatliche Schulwesen und werden nicht vom Staat selbst betrieben, sondern zum Beispiel von Vereinen, Stiftungen, kirchlichen Trägern oder anderen freien Trägern organisiert.
Worin unterscheiden sich Privatschulen von staatlichen Schulen?
Privatschulen können eigene pädagogische Schwerpunkte setzen und sich in Konzept, Organisation, Betreuung oder Profil von staatlichen Schulen unterscheiden. Gleichzeitig orientieren sich anerkannte Privatschulen ebenfalls an schulrechtlichen Vorgaben und vergeben je nach Schulart anerkannte Abschlüsse.
Kostet jede Privatschule Schulgeld?
Nicht jede Privatschule ist gleich teuer. Viele Schulen in freier Trägerschaft erheben Schulgeld, die Höhe kann aber sehr unterschiedlich ausfallen. Teilweise gibt es auch Ermäßigungen, Sozialstaffelungen oder Fördermöglichkeiten, sodass die Kosten immer im Einzelfall betrachtet werden sollten.
Welche Arten von Privatschulen gibt es?
Privatschulen gibt es in verschiedenen Formen. Dazu gehören zum Beispiel Grundschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Realschulen, Internate oder internationale Schulen. Auch reformpädagogische Schulen wie Montessori- oder Waldorfschulen zählen häufig zu den Privatschulen.
Für wen kann eine Privatschule interessant sein?
Privatschulen können für Familien interessant sein, die ein bestimmtes pädagogisches Konzept, besondere Schwerpunkte, kleinere Lerngruppen oder spezielle Rahmenbedingungen suchen. Welche Schule passend ist, hängt immer von den individuellen Bedürfnissen des Kindes und den Erwartungen der Familie ab.
Sind Abschlüsse an Privatschulen anerkannt?
Abschlüsse an anerkannten Privatschulen sind grundsätzlich anerkannt. Wichtig ist, dass die jeweilige Schule staatlich genehmigt oder anerkannt ist. Welche Abschlüsse angeboten werden, hängt von der Schulform und vom Status der Schule ab.