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Steinmühle – Schule und Internat 

Anbietername
Steinmühle – Schule und Internat
Adresse
Steinmühlenweg 21
35043 Marburg
Bundesland
Hessen

Internat für
Mädchen 5. - 13. Klasse, Jungen 5. - 13. Klasse
Schulform
Realschule, Gymnasium, gymnasiale Oberstufe
Träger
Landschulheim Steinmühle GmbH & Co KG
Verband
Die Internate Vereinigung e. V., Bundesverband Deutscher Privatschulen (VDP)
Internatsplätze
80
Schüler
550

Dieses Internat bietet auch eine Schule für externe Schüler an.
 
Internatsportrait
Leitbild
  • Die Steinmühle steht in einer reformpädagogischen Tradition und ermöglicht Lernen in naturnaher Umgebung.
  • Wir achten den Menschen, die Natur und die Dinge.
  • Dabei schenken wir Vertrauen und nehmen Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Interessen, Ängsten und Sorgen ernst.
  • Ein rücksichtsvolles Miteinander, die Schärfung des ökologischen Bewusstseins und ein sorgfältiger Umgang mit unserer Einrichtung sind uns wichtig.
  • Im Lernen, Unterrichten und Erziehen sehen wir den Kern unserer Arbeit.
  • Wir fördern und fordern Neugier, selbstorganisiertes und methodisches Lernen.
  • Wir verlangen Leistung und erkennen sie an.
  • Wir stärken unsere Kompetenzen und bilden unsere Sinne.
  • Maßgebliche Ziele unseres Schulalltags sind Freude beim Lehren und Lernen.


Die Steinmühle bietet verschiedene Möglichkeiten des Kennenlernens:
Für eine erste Information und Kontaktaufnahme stehen Ihnen Anke Muszynski und Nils Schwandt (Internatsleitung) sehr gerne telefonisch oder per Mail zur Verfügung, auch abends oder am Wochenenden. Bei Veranstaltungen wie auch an individuellen Kennenlern-Tagen können Sie einen persönlichen Eindruck von dem Campus und dem pädagogischem Team gewinnen. Und unser Probewohnen ermöglicht es den jungen Menschen, die Gemeinschaft in Schule und Internat während eines mehrtägigen Aufenthalts selbst zu erleben.

Weitere Infos: www.steinmuehle.de

Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie einen Besuchstermin oder einen Termin zum Probewohnen mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

Kontaktdaten Internatsleitung:
Anke Muszynski & Nils Schwandt
Telefon 06421-4080
internatsleitung@steinmuehle.de

Termine auch abends und am Wochenende möglich

Schwerpunkte

Den Fokus der pädagogischen Arbeit setzt die Steinmühle auf ein geschlossenes und flexibles Förderkonzept. Danach fördern wir unsere leistungsstarken Schülerinnen und Schüler ihren Fähigkeiten entsprechend weiter, während unsere leistungsschwächeren Mädchen und Jungen eine individuelle Förderung erhalten.

Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Kinder und Jugendlichen das Internat Steinmühle nicht als typische Schule wahrnehmen, sondern das Lernen als einen Erlebnis- und Erfahrungsprozess verstehen, der sie auf die Herausforderungen des späteren Lebens vorbereitet. Wir wollen Neugierde wecken, die Sinne schärfen und individuelle Talente fördern. Dafür schaffen wir in unserem Internat eine gute Lernatmosphäre mit kleinen Gruppen und dem Ziel, möglichst selbstständig zu lernen.

Der großzügige Campus bietet seinen Schülerinnen und Schülern viel Platz zum Leben und Lernen, mit verschiedenen Schulgebäuden, Forum mit Kulturzentrum und Bibliothek, Sporthalle und Rasengelände, Tennisplätzen, Bootshaus, Reitanlage, Freiflächen zum Spielen und Erholen, dem Atelier der Kulturmühle, gemütlichen Wohnhäusern und einem eigenem Wasserkraftwerk am historischen Mühlengebäude. (siehe auch steinmuehle.de/die-steinmuehle-von-oben/)

Das Wichtigste in Kürze:
  • Großzügige Campusanlage mit sechs Wohnhäusern
  • Kleine Wohngruppen mit einem Hausteam
  • Gemeinschaftsräume und Küche
  • Waschmaschinen und Trockner
  • Ein- oder Zweibettzimmer, zum Teil individuell gestaltbar
  • Verpflegung durch die Internatsküche (premiumzertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung)
  • vielfältige Freizeitangebote mit eigenem Reitstall, Ruderzentrum, Tennisplätzen, Sportanlage
  • Ganzheitliche personenzentrierte Erziehung mit dem Fokus auf
    • Eigenständigkeit der SchülerInnen
    • strukturierte Tagesabläufe
    • Lernbüro mit Fachpersonal, Berufs- und Studienorientierung
    • gezielte Abschlussvorbereitung (mittlere Reife, Abitur)
  • Wochenendaktivitäten in den Bereichen Bildung, Bewegung, Bindung (Heimfahrt: 14-tägig, individuelle Absprache möglich)
  • Nachhaltigkeit wird gelernt und gelebt (eigenes Wasserkraftwerk, Projektarbeiten)
  • Rund 600 Schüler/innen, Klassenstärken: Unterstufe 22, Mittelstufe 22-24, Oberstufe 12-24
  • Außergewöhnliches G8 / G9-Optionsmodell: Entscheidung wird erst in der 7. Klasse getroffen

Geschichte

Das Abenteuer Steinmühle begann im Frühjahr 1949 auf dem gut vier Hektar großen Gelände der alten Mühle im Süden Marburgs.

1955 erhielt die Schule die staatliche Anerkennung, 1978 wurde die Steinmühle zur Ganztagsschule für die Unterstufe, 2006 zur erweiterten Ganztagsschule mit einem umfassenden Fördersystem für alle Jahrgangsstufen.

Aktuell bauen wir die „Steinmühle der Zukunft“!

  • Neubau Mittelstufengebäude im Entree der Steinmühle mit Tabletklassen, Whiteboards statt klassischer Tafeln, Glasfaseranschluss
  • Erneuerung des Parkplatzes mit Wendehammer für die Schulbusse
  • Umfangreiche Sanierungen der Schul- und Internatsgebäude
  • Vergrößerung der Cafeteria
  • Modernisierung des Wasserkraftwerkes

Weitere Infos: steinmuehle.de/ueber-uns/historie/

Kooperationen

Die Philipps-Universität in Marburg ist strategischer Partner der Steinmühle. Sie sichert Schule und Internat qualifiziertes Personal, bietet den SchülerInnen Workshops und Praktika und gewährt bereits während der Schulzeit Einblicke in diverse Studiengänge.

InternatsschülerInnen, die einen Realschulabschluss anstreben, können die Sophie-von-Brabant Schule in Marburg besuchen, eine Grund- und Mittelstufenschule, mit der das Internat schon seit langem erfolgreich zusammenarbeitet.

Als Trägerin des Gütesiegels Hochbegabung hat die Steinmühle die Möglichkeit, eng mit der begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN zusammenzuarbeiten, die dem Fachbereich Psychologie der Uni Marburg angeschlossen ist.

Die Steinmühle ist Mitglied im Schulverbund „Die Internate Vereinigung“. Der Verbund besteht aktuell aus 14 renommierten deutschen und schweizerischen Internaten, die Leben und Lernen gemeinschaftlich gestalten, sich am ganzheitlichen Lernbegriff orientieren und die individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung zum Ziel haben.

Darüber hinaus ist die Steinmühle Mitglied im Schulverbund Blick über den Zaun
(BÜZ)
. Nähere Infos: steinmuehle.de/blick-ueber-den-zaun/
Zertifikate und Auszeichnungen
2018 hat die Steimühle eine Auszeichnung zur "Mint-freundlichen Schule" erhalten mit besonderer Würdigung ihrer Schwerpunktsetzung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Zudem ist die Steinmühle vom Hessischen Ministerium für Umwelt und vom Hessischen Kultusministerium erneut als Umweltschule zertifiziert worden für das besondere Engagement im Bereich Umweltbildung.

Auch das Essen in der Steinmühle ist "ausgezeichnet": 2013 wurde die Steinmühle von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit dem Premium-Zertifikat ausgezeichnet, als einzige Schule Hessens und als eine von zwei Schulen in ganz Deutschland! Insgesamt wurden vier Qualitätsbereiche überprüft: „Lebensmittel“, „Speiseplanung & -herstellung“, „Lebenswelt“ und „Nährstoffe“. Alle Bereiche entsprachen den geforderten Kriterien des „DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“.

Weitere Auszeichnungen finden Sie auf steinmuehle.de/ueber-uns/auszeichnungen

Internatsleben
Betreuung
Werte werden gelebt

Eine stärkende Lern- und Lebenswelt, ein stabiles soziales Umfeld mit Respekt, Wohlwollen und Ermutigung und die Vermittlung kognitiver wie auch sozialer Kompetenzen sind wichtige Säulen der pädagogischen Arbeit in der Steinmühle. Sie finden sich als „gelebte Werte“ in vielfältiger Weise in den Aktivitäten von Internat und Schule.

Im Mittelpunkt der Philosophie von Schule und Internat steht der Wachstumsgedanke. Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Besonderheiten, Bedürfnissen, Zweifeln und Wünschen angenommen, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt und befähigt, ihre Zukunft wertebasiert, verantwortungsvoll in Eigenregie zu gestalten. Dafür schafft die Steinmühle einen Rahmen, in dem Vertrauen und Verbundenheit gedeihen und Menschen wachsen können.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gelebte Werte sind
    • Verbundenheit (Gemeinschaft, Geborgenheit, Nähe)
    • Verlässlichkeit (Eigenverantwortung, Sicherheit, Rituale)
    • Team- und Konfliktfähigkeit (Achtsamkeit und Wertschätzung, Selbstreflexion, Vielfalt)
    • Selbstwirksamkeit (Kreativität, Bewegung, Medienkompetenz)
    • Nachhaltigkeit
    • Lebensfreude
  • Vielfältige pädagogische Begleitung
  • Verlässliche Unterstützung für Familien
Angebote und Freizeit

Mittag-AGs und Freizeit-AGs an den Abenden

Für die Klassen 5 und 6 beginnt die Mittagspause in der Steinmühle montags, mittwochs und donnerstags um 12.30 Uhr mit dem gemeinsamen Essen im Speisesaal. Anschließend steht diesen Schülerinnen und Schülern bis 14 Uhr ein breites Mittag-AG-Angebot zur Verfügung. Die Angebote werden auf die Wünsche der Schüler/innen abgestimmt.

Die Steinmühle bietet an drei Abenden je Woche über Freizeit-AGs mit vielseitigen Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, Talente zu entdecken, Wissen zu erweitern, Spaß zu haben. Jedes Halbjahr stellt das pädagogische Team gemeinsam mit den Internatskindern die aktuellen Angebote zusammen.

Sportangebote an der Steinmühle

Die Steinmühle bietet auf ihrem weitläufigen Gelände ein großes und vielfältiges Angebot für die verschiedensten sportlichen Aktivitäten. Die Schülerinnen und Schüler trainieren so spielerisch und auf unterschiedlichste Weise Bewegung und Wahrnehmung.

Das Sportangebot der Steinmühle umfasst:

  • Tennis: 2 Aschenplätze und 1 Kunstrasenplatz; Trainerstunden und gemeinsames Spielen
  • Reiten: eigener Reitstall, Reitlehrer/innen, 35 Pferde und Ponys, Reithalle, Dressurviereck, Springgarten; es gibt Voltigieren, Longenstunden, täglich Reitunterricht sowie Ausritte und regionale Turniere; wer ein eigenes Pferd besitzt, ist herzlich willkommen, es mitzubringen und in die Lebenswelt Internat zu integrieren.
  • Rudern: auf der nahe gelegenen Lahn; Ausbildungen im Freizeit- und Leistungsbereich sowie Wanderfahrten, Ruderregatten und Teilnahmen an namhaften Wettbewerben

Darüber hinaus bilden sich Sportmannschaften  im Handball, Fußball und Basketball. Die Nähe zu Marburg lässt zudem viele weitere Sportmöglichkeiten zu wie Wakeboarden, Bouldern oder Fechten.

Nähere Informationen auf: steinmuehle.de/sportinternat-steinmuehle/

Wochenende und Ferien

Die Wochenenden im Internat der Steinmühle werden unterschiedlich gestaltet: Die Heimfahrts-Wochenenden ermöglichen es den Internatskindern, regelmäßig auch persönlichen Kontakt mit ihren Freunden, der Familie und dem heimischen Umfeld zu pflegen. Die verbindlichen Internats-Wochenenden geben Raum für gemeinsame Aktivitäten und stärken das Miteinander. Sie starten jeweils mit einem Hausabend am Freitag, den die einzelnen Wohngruppen für sich organisieren und gestalten.

Am ersten Internats-Wochenende im Schuljahr fahren traditionell alle Wohngruppen auf die so genannte Kennenlernfahrt.

Nähere Infos zur Kennenlern-Fahrt und zu den Hausabenden: steinmuehle.de/internat/leben/die-internats-wochenenden/

Räumlichkeiten und Unterbringung

Die Steinmühle - ein Internat zum Wohlfühlen!

Die gemütlichen Wohnhäuser des Internats liegen naturnah mit Blick auf Wiesen, Lahn, Wehr oder Hausgarten. Sie sind in Fußnähe zur Schule sowie den Sport- und Freizeitanlagen. Die Uferwiesen und Buchten der nahe gelegenen Lahn laden ein zum Baden, Beachen, Grillen und Chillen. Außerdem steht ein Bootshaus mit Ruderbooten bereit.

Die Internatskinder sind in Einzel- und Doppelzimmern untergebracht, die sie zum Teil nach ihrem eigenen Geschmack gestalten können. Jedes Haus hat einen Gemeinschaftsraum und eine Wohnküche sowie Waschmaschine und Trockner. Mit dazu gehören auch Wohnungen für die pädagogischen Mitarbeiter/innen, die damit in unmittelbarer Nähe der Schülerinnen und Schüler leben.

Unsere Wohngemeinschaften

Die Internatsschülerinnen und -schüler bewohnen mit ihren pädagogischen Betreuer/innen und deren Familien fünf Häuser auf dem Steinmühlengelände. Für die internationalen Kinder steht außerdem ein Wochenendhaus am Marburger Waldesrand zur Verfügung. Jedes Haus ist besonders, hat seine eigene Geschichte und auch ein eigenes Flair, das vor allem von den Menschen, die dort leben, geprägt wird.

Unser Probewohnen ermöglicht es den jungen Menschen, die Gemeinschaft in Schule und Internat während eines mehrtägigen Aufenthalts selbst zu erleben.

Rufen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie einen Besuchstermin oder einen Termin zum Probewohnen mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

Kontaktdaten Internatsleitung:
Anke Muszynski & Nils Schwandt
Telefon 06421-4080
internatsleitung@steinmuehle.de

Termine auch abends und am Wochenende möglich

Lage und Umgebung

Zentral gelegen, idyllisch und stadtnah

In der Mitte von Deutschland gelegen, im Süden der Universitätsstadt Marburg, idyllisch in den Lahnauen und doch stadtnah, bietet die Steinmühle jungen Menschen eine gesunde und anregende Umgebung zum Leben, Lernen und Wachsen. Marburg ist eine traditionsreiche und gleichzeitig junge und lebendige Universitätsstadt mit rund 75.000 Einwohner/innen (davon rund 20.000 Studierende). Es bietet eine historischen Altstadt („Oberstadt“) mit vielen Lädchen und zahlreichen Cafés und Restaurants, ein Theater und mehrere Kinos, das Aquamar mit Freibad, Hallenbad und Sauna, eine Kletterhalle, im Winter eine Eislaufbahn und jede Menge nette Plätzchen an der Lahn, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

Größere Städte wie Kassel im Norden von Marburg und Frankfurt mit seinem Flughafen im Süden der Stadt sind innerhalb einer guten Stunde komfortabel mit Bahn oder Auto zu erreichen.

Schüleraustausch und Internationales
Partnerschaften mit Schulen in den USA und Frankreich; gelebte Internationalität
Unterricht
Schulportrait
Unser Gymnasium auf einen Blick

Die Steinmühle ist eine gebundene Ganztagsschule mit einer sinnvollen Rhythmisierung des Alltags. Wir sehen uns in der Tradition wegweisender pädagogischer Konzepte wie der Mehrkanaligkeit des Lernens (Pestalozzi) und der Entwicklung der Selbstständigkeit (Montessori), der Handlungskompetenz (Dewey) und einer freien Persönlichkeit (Freinet). In gleicher Weise fühlen wir uns den Erkenntnissen der modernen Unterrichtsforschung verpflichtet (Helmke, Hattie) und haben einen hohen Anspruch an die Qualität unseres unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebots.

Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, Einzelnen gerecht zu werden und die Schule als Gemeinschaft zu verstehen, in der das Prinzip der Gleichwürdigkeit (Juul) zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern gelebt wird.

Das Gymnasium der Steinmühle ist eine gebundene und verlässliche Ganztagsschule mit Nachmittagsunterricht an drei Tagen für die Unter- und Mittelstufe. In der Oberstufe verteilt sich der Unterricht an allen Tagen auf vormittags und nachmittags. Derzeit besuchen 580 Schüler/innen die Steinmühle, rund 70 sind Internatsschüler/innen und 520 so genannte „Externe“. Jeder Jahrgang hat 3 Klassen à ca. 20 Schüler/innen.

Unterrichtsfächer

Eigenverantwortung ist in der Steinmühle ein wichtiges pädagogisches Element. Deshalb erhalten die Schülerinnen und Schüler ein individuell passendes Maß an Freiheit, ihre Lernzeiten selbst zu bestimmen sowie Ziele und Inhalte eigenverantwortlich festzulegen und umzusetzen. Sie werden ermutigt und befähigt, selbstständig zu lernen. Dies stärkt ihre Motivation und Zufriedenheit, denn sie spüren, wie erfüllend „Selbstwirksamkeit“ ist, wie sie durch ihren eigenen Einsatz vorankommen, wie sie Gestaltende ihrer (schulischen) Entwicklung werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Außergewöhnliches G8 / G9-Optionsmodell: Entscheidung wird erst in der 7. Klasse getroffen
  • Projektunterricht
  • Wahlunterricht
  • breites Sprachangebot, bilingualer Unterricht
  • naturwissenschaftlicher Schwerpunkt ("NaUnt")
  • musikalische und kulturelle Bildung
  • berufsvorbereitende Praktika
  • Auslandsaufenthalte
  • Vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten

Nähere Infos: steinmuehle.de/internat/lernen/die-schule-der-steinmuehle/

Förderungsschwerpunkte
Bereit für die Zukunft!

Das Bewusstsein für die herausragende Bedeutung ganzheitlicher Bildung ist stark gewachsen. Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit, Freude am Lernen, Vertrauen in sich und andere, Klarheit, Mut, Begeisterungsfähigkeit und Empathie sind wichtige Grundpfeiler für ein erfülltes Leben und essentiell für die Berufswelt der Zukunft.
 
Die Steinmühle begleitet junge Menschen auf ihrem Weg dahin, möchte sie ganzheitlich fördern und fordern, neugierig machen auf die Vielfalt der Welt, ihre Liebe zu Sprachen, Kunst und Kultur wecken, Raum für Sport, Bewegung und Wahrnehmung öffnen, sie für mathematische und naturwissenschaftliche Phänomen begeistern, ihnen ein Gefühl für die Bedeutung von Natur und Gemeinschaft vermitteln.

Lehr- und Lernmethoden

Die Schülerinnen und Schüler im individuellen Lernprozess stärken und begleiten

Die Steinmühle hat eine lange reformpädagogische Tradition. Wichtige Elemente sind Unterricht in Doppelstunden, methodisches wie auch projektorientiertes Lernen und Arbeiten, kooperative Lernformen, kleine Lerngruppen, individualisierter Unterricht, halbjährliche Feedback-Gespräche zwischen Lehrenden und Lernenden, außerschulische Praktika und vieles mehr. Begleitend sorgen Morgenkreis, Klassenteams, Klassenrat und Mediationsprogramme dafür, dass Gemeinschaft gelebt und geübt wird.

Mit dem „Lernbüro“ steht den Internatskindern ein ganz besonderes Angebot zur Verfügung. Hier machen sie unter qualifizierter pädagogischer Begleitung ihre Hausaufgaben. Hier bereiten sie Inhalte nach, erarbeiten in Kleingruppen besondere Themen oder üben für Klausuren. Hier werden die Abschlussjahrgänge sehr intensiv in ihren Prüfungsvorbereitungen unterstützt.

Bildergalerie
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News
27.05.2019
Steinmühle: Durch Bouldern die eigene Frustrationstoleranz erhöhen
Bouldern ist seilfreies Klettern in Absprunghöhe. Hierbei sind Geschicklichkeit, Ausdauer, Durchhaltewille und eine hohe Frustrationstoleranz erforderlich. Erfahrungen aus dieser AG lassen sich hervorragend auf Schule und Alltag übertragen!   weiterlesen

Das Internat der Steinmühle hat eine Kletter-AG. Die ist jede Woche in der Marburger Kletterhalle aktiv. Begonnen wird im Boulderbereich. Bouldern ist seilfreies Klettern in Absprunghöhe. Hierbei sind Koordination, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer, viel Durchhaltewille und Wiederholung erforderlich.

Unverzichtbar sind auch eine hohe Frustrationstoleranz und die Fähigkeit, sich mit anderen zusammen durch Interaktion und Kommunikation der meist schweren Schlüsselstelle zu widmen, um diese dann endlich zu schaffen. Transfer in Schule und Alltag ist hier ein großer pädagogischer Ansatz.

 

Angst überwinden, Vertrauen schenken

Im zweiten Teil der AG findet das Seilklettern statt. Dort wird das eigenständige Sichern des Kletterers geübt wie auch das Vorsteigen. Beim Vorsteigen gilt es, das Seil, das zur Sicherung im Sturzfall dient, eigenständig beim Ersteigen der Wand mithochzunehmen. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich vom Topropen, bei dem das Seil oben schon angebracht ist. Sowohl das Klettern im Vorstieg als auch das Sichern des Vorsteigenden sind wesentlich schwieriger und fordernder als das Klettern im Toprope.

 

Auch dabei ist der Transfer von Trial and Error, das Scheitern und immer wieder Versuchen, von zentraler Bedeutung, ebenso wie das Überwinden eigener Angst, das Vertrauen in andere Menschen und die Verantwortungsübernahme für andere.

 

Kontakt:
Frau Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
01.04.2019
Steinmühle: Elektronik und Programmieren im Wahlunterricht
Im Rahmen des Wahlunterrichts (WU) wurde in diesem Schuljahr an der Steinmühle das Angebot im Bereich Technik und Computer erweitert.   weiterlesen

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8 und 9 haben die Möglichkeit, mithilfe von Arduino Mikrocontrollern eigenständige Elektronik -Projekte zu realisieren. Arduino ist eine Open-Source-Elektronik-Prototyping-Plattform für flexible, einfach zu bedienende Hardware und Software. Sie wird vor allem von Künstlern, Designern, Tüftlern und Bastlern verwendet, um kreative Ideen zu verwirklichen. An den Mikrocontroller können verschiedene Sensoren (z.B. Temperatur, Bewegung, Helligkeit etc.) und LEDs, Motoren, Taster und Displays angeschlossen werden. Die einzelnen Komponenten werden durch eine einfache Programmierung gesteuert. Auf diese Weise entstehen in kurzer Zeit kleine interaktive Objekte.

 

Analytisches Denken wird trainiert

Dabei geht es neben der Programmierung der Mikrocontroller auch um den praktischen Aufbau der elektronischen Schaltungen. Insbesondere können Fähigkeiten im technischen Bereich entwickelt und Kompetenzen in Informatik/Programmierung erworben werden. Logisches und analytisches Denken werden trainiert und in Anwendungssituationen umgesetzt. Das Angebot schließt sich an den Physik- und den Projektunterricht an und stellt eine sinnvolle Ergänzung dar.

 

Kleine Roboter gebaut

Die Schülerinnen und Schüler haben so schon unter anderem einen kleinen Roboter gebaut, der dem Licht einer Taschenlampe folgt, ein per Bluetooth und Smartphone gesteuertes Auto oder ein digitales Thermometer. Weiterhin wurde von einer Schülergruppe in Eigenregie eine Motorensteuerung für ein ferngesteuertes Modellflugzeug entwickelt.

Das Projekt wurde mit einem Besuch im so genannten Robotikum der Philipps Universität Marburg abgeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen die Gelegenheit, im Laufe des dreitägigen Workshops humanoide Roboter vom Typ NAO auszuprobieren. Die Roboter können laufen, sprechen und mit ihrem Gegenüber interagieren. Eine künstliche Intelligenz macht die vielfältigen Interaktionen möglich.

Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Möglichkeit, mit den Robotern Dialoge, Bewegungen und Gesichtserkennung zu entwickeln und auszuprobieren. Ziel war es dabei, die Roboter nicht nur kennenzulernen und ihre Funktionsweise zu verstehen, sondern das eigene algorithmische Denken, das in der heutigen digitalen Welt besondere Bedeutung hat, zu verbessern.

 

 

Kontakt:
Frau Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
27.03.2019
Jugend forscht: „Steinmühle – Schule und Internat“ holt gleich drei Preise
Besser hätte es bei „Jugend Forscht“ nicht klappen können: Die Schülerinnen Lena Noelle Joußen und Janina Seip holten zusammen mit ihrem Lehrer gleich drei Preise: den Projektpreis, den Umweltpreis und den Betreuerpreis.  weiterlesen

„Macht weiter, schöpft das Potenzial dieses Projektes aus und beteiligt euch wieder an dem Wettbewerb.“ So lautete vor einem Jahr der Rat der Jury, als die Steinmühlerinnen ihre Hypothese erstmals dem Expertenkreis bekanntmachten. Sie stellten in den Raum, dass das Plastik-Umweltproblem möglicherweise durch die Große Wachsmotte gelöst werden könnte. Für das Experiment waren von Wachsmottenlarven befallene Bienenwaben in Plastiktüten verstaut worden. Schon wenige Zeit später war das Plastik durchlöchert und zerkrümelt. Es konnte im Labor nachgewiesen werden, dass die Larven tatsächlich Polyethylen (PE) abbauen.

- Auf der Suche nach passendem Enzym

Um dem Thema weiter auf den Grund zu gehen, erforschten Lena und Janina nun die Frage, ob die Larven der Großen Wachsmotte im Darm so genannte Symbionten tragen, also Mikroorganismen, die den Plastikabbau mit fördern. Die Arbeiten am frisch verstorbenen Tier, die Übernahme der Bakterien in ein Nährmedium, das Anwachsen der Bakterien, die Bakterienklone und die Durchführung der Polymerasekettenreaktion (PCR) erbrachten die Erkenntnis, dass sich ein bestimmtes Gen aus den Bakterien vermehrt – und warfen die Frage auf, ob dieses Gen als Bestandteil eines vielleicht schon bekannten ähnlichen Enzyms in der Natur vorliegt und dieses durch die Fähigkeit, Kohlenstoffverbindungen zu zersetzen, entscheidend zum Plastikabbau beitragen kann.

„Wir sind dem Ergebnis ein entscheidendes Stück nähergekommen“, berichtet Biologielehrer Dr. Dietmar von der Ahe. „Es ist nicht nur ein Bakterium allein. Auf rund zwei Dutzend mögliche Bakterien haben wir den Kreis der Bakterienkandidaten verringert“, sagt der Fachmann.

- Misserfolge entmutigten nicht

Bis November sah es so aus, als würden die Forschungsarbeiten nicht funktionieren. Über 200 PCR-Reaktionen hätten die Zwölftklässlerinnen durchgeführt und sich trotzdem nicht entmutigen lassen. Dank vieler motivierender Worte, der Koordination und der schlüssigen Strategie des Projekts fiel der Steinmühle auch der Betreuerpreis zu. Das aktuelle Thema „Plastik“ war für den Umweltpreis ein geeignetes Feld. Den Projektpreis gab es für beharrliches, genaues, zielstrebiges Arbeiten.

- Voraussetzungen durch Schülerlabor

Für die Arbeiten der jungen Steinmühlen-Forscherinnen ist das vom Förderverein ausgestattete Schülerlabor der Steinmühle eine wichtige Voraussetzung. Die offizielle Eröffnung des Labors fand 2015 statt.

Kontakt:
Julia Heins,  E-Mail: heins@steinmuehle.de, Telefon: 06421- 408 20
Kontakt
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Steinmühle – Schule und Internat
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