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Schule Schloss Salem 

Anbietername
Schule Schloss Salem
Adresse
Schlossbezirk
88682 Salem
Bundesland
Baden-Württemberg

Schulstatus
Privatschule
Schulform
Gymnasium, Internationale Schule, Aufbaugymasium
Träger
Schule Schloss Salem gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH
Schulleitung
Bernd Westermeyer
Schüler
600
Lehrkräfte
150

Diese Schule gehört zu einem Internat
 
Schulportrait
Leitbild
"Erziehung zur Verantwortung" ist die Mission der Schule Schloss Salem. Salem befähigt junge Menschen dazu, sich den Herausforderungen der Zukunft schöpferisch zu stellen. Folgende Werte und Grundsätze haben in Salem Geltung:
  • Die drei Tugenden Wahrheitsliebe, Mut, Gemeinsinn sind die Fixsterne unserer Erziehung.
  • Salem bietet eine vollständige gymnasiale Laufbahn mit Abitur und International Baccalaureate als Abschluss.
  • Wir fördern den Mut zum eigenen Urteil, die Achtung der Überzeugung anderer und Fairness im Wettstreit.
  • Die Befriedigung persönlicher Bedürfnisse muss sich im Horizont des Gemeinwohls rechtfertigen; wir setzen uns für unsere Mitmenschen ein und schützen die Schwachen.
  • Wir fordern jeden dazu heraus, an seinen Grenzen über sich hinauszuwachsen“– „Plus est en vous“ (Kurt Hahn).
Schwerpunkte
Miteinander leben, lehren und lernen
Ein Lern- und Erziehungskonzept, das auf den 1930 von Kurt Hahn formulierten 'Sieben Salemer Gesetzen' beruht, muss den ganzen Menschen einbeziehen, weil nur Erlebtes den Menschen nachhaltig prägt.  Das Streben nach den traditionellen Salemer Tugenden Wahrheitsliebe, Mut und Verantwortung, machen das Lehren, Lernen und Leben in unserer weltoffenen Schüler- und Lehrergemeinschaft zu einer umfassenden, bereichernden und individuellen Erfahrung.  In Diensten an der Gemeinschaft, verantwortungsvollen Ämtern, handwerklichen Innungen, künstlerisch orientierten Musen und sportlichen Herausforderungen werden diese Werte täglich gelebt.  Mit anspruchsvollem Unterricht, effizienter Lernbetreuung und einer professionellen Laufbahnberatung im deutschen und internationalen Umfeld unterstützt Salem seine Schüler und Absolventen auf ihrem persönlichen Weg zu akademischem und beruflichem Erfolg. Indem Salemer Schüler an Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen in Schule und Internat teilhaben, erleben und begreifen sie demokratisches Verhalten als selbstverständlichen Teil des Alltags. Sie lernen, verantwortungsbewusst mit sich, anderen und der Umwelt umzugehen. All das trägt dazu bei, dass sich Menschen zu starken, selbstständigen und frei denkenden Persönlichkeiten entwickeln können.
Zertifikate
Salem ist eine zertifizierte IBO-Schule. Auch Abiturienten, die nicht das Diploma Programme absolvieren wollen, können in Salem Einzelzertifikate in Fächern wie Economics oder Theatre Arts erwerben. Diese dienen als Einstieg in die Wissenschaftssprache Englisch oder als Vorbereitung auf ein Auslandsstudium.
Im Rahmen des Careers Counselling besteht in Salem die Möglichkeit zur systemnatischen Vorbereitung und Absolvierung des SAT (Scholastic Assessment Test). Der SAT ist ein US-amerikanischer standardisierter Test, der hauptsächlich von Studienplatzbewerbern an amerikanischen Universitäten gefordert wird.
Unterricht
Unterrichtsfächer
Akademische Anspruch jenseits der Fachcurricula:
Unterricht beschränkt sich in Salem nicht auf die Vermittlung von Fächerinhalten und –methoden, die Schülerinnen und Schüler erfahren Bildung auch im akademischen Bereich in einem umfassenden Sinne.
Als Privatschule nutzt Salem die Freiräume, an jeder Teilschule eine eigene altersgemäße Lernkultur zu entwickeln, die über den lehrplanbezogenen Unterricht hinausgeht. In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 arbeiten Jahrgangsstufenteams fachübergreifend und projektorientiert; verbindliche Absprachen über Inhalte und Methoden schaffen Klarheit und ermöglichen einen souveränen Umgang mit den Anforderungen des achtjährigen Gymnasiums. Überschaubare Klassen, engagierte Lehrer, vielfältige Unterrichtsformen, die Ermutigung zu Selbstverantwortung und Eigeninitiative, zeichnen den Salemer Unterricht an allen Teilschulen aus.

Internationalität
Kulturelle Vielfalt im Alltag fordert und fördert Verständnis und Toleranz. Schüler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Schulsystemen besuchen die Schule Schloss Salem.  Sie alle in das hiesige Schulsystem einzugliedern, ist eine gleichermaßen schwierige und motivierende Herausforderung, die Salem seit Jahrzehnten meistert.
Förderungsschwerpunkte
Unterstufe Salem:
Begabtenförderung und enge Betreuung sind Kernelemente des schulischen Konzeptes in den Jahrgangsstufen 5 bis 7. Eine sorgfältige, individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten gerecht werdende Ausbildung in einer internationalen Gemeinschaft machen die Unterstufe zu einem Gegenmodell zur herkömmlichen Schule. Seit Jahren wird bereits eine kleine Anzahl von Schülern aufgenommen, die zunächst keine Deutschkenntnisse haben. Diese Kinder erwerben in der „Integrierten Sprachschule Salem“ im Verlauf eines Schuljahres ihre Deutschkenntnisse und sind dennoch in einer Klasse ihrer Jahrgangsstufe eingebunden.
Dieses erfolgreiche Konzept wurde zum Schuljahr 2009/2010 so ausgebaut, dass einer größeren Anzahl nicht muttersprachlicher Schüler die Aufnahme und Integration in das deutsche Schulsystem ermöglicht werden kann.

Mittelstufe Salem:
Das Kernstück jedes Gymnasiums ist die Mittelstufe.
Hier werden die Grundlagen für einen erfolgreichen schulischen Abschluss gelegt. Im Laufe des Bildungsgangs von Jahrgangsstufe 8 bis 10 werden neben Fachinhalten vor allem eigenständige Arbeitstechniken vermittelt, und die Eigenverantwortung für das Lernen wird betont. Die Arbeitsstunde, ein geordneter und durchdachter Umgang mit Medien und Projektarbeit sind konstitutive Elemente der schulischen Arbeit in der Mittelstufe. Überschaubare Klassen, die gute technische Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume und eine wesentlich stärkere Einbindung moderner Medien in den Lernzentren sowie klar strukturierte Lernabläufe sind ideale Rahmenbedingungen für einen anspruchsvollen Unterricht.  Dieser ist weitgehend im Doppelstundenprinzip, in Epochenschwerpunkten und in bestimmten Phasen in Projektarbeit, den sogenannten Thementagen, organisiert. So können sich sowohl Lehrende als auch Lernende auf Themenfelder konzentrieren und miteinander arbeiten.

Oberstufe Salem International College:
In der Oberstufe setzt sich die pädagogische Linie der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung fort.
Der Unterricht verteilt sich hier auf mehr Nachmittage, die Stundenpläne sind individualisiert.  Das heißt konkret: Selbstorganisation bei Hausaufgaben, Prüfungsvorbereitungen und anderen  Aktivitäten.
Hilfe durch die betreuenden Pädagogen, die Haustutoren, sind in der Oberstufe die Ausnahme.
Daher heißt die Salemer Oberstufe „College“.
Wie in den anderen Stufen profitieren auch im College die Schüler durch die Einheit  von Lern- und Lebensraum:  Wie in den anderen Stufen profitieren auch im College die Schüler durch die Einheit  von Lern- und Lebensraum: Auf dem  Campus arbeiten Schüler und Erwachsene nicht nur im Unterricht zusammen, Seminarkurse treffen sich außerplanmäßig, Klausuren werden gemeinsam vorbereitet, Workshops können in den Schulräumen auch an Wochenenden realisiert werden. Den Schülern steht an 7 Tagen in der Woche von morgens bis spät am Abend eine hervorragend ausgestattete Bibliothek zur Verfügung.
Neben den regulären Unterrichtsverpflichtungen können Schülerinnen und Schüler an einer Vielzahl von unterrichtsbegleitenden Aktivitäten teilnehmen, die bestimmte Fachbereiche vertiefen oder erweitern, z. B. Model United Nations, Projektfahrten und Exkursionen oder Arbeitsgemeinschaften.
Lehr- und Lernmethoden
Ein Beispiel für Salemer Unterrichtsmethodik liefert die Mittelstufe. Moderne Pädagogik in historischen Räumen:
Teamarbeit, Lernzentren, Thementage

Das Salemer Curriculum zielt darauf, dass die Schüler für ihre individuelle Lernentwicklung möglichst viel Verantwortung übernehmen und sich selbstständiger mit Lernfeldern und –gegenständen beschäftigen.
Die Lehrer bereiten die Fragen und Themenfelder didaktisch auf, gestalten die Lernumgebung und moderieren die Arbeit der Lerngruppen.
Natürlich sichern und kontrollieren sie auch den Lernerfolg. In festen Jahrgangsteams, die sich wöchentlich treffen, um über Inhalte, Methoden, Termine und vor allem Schüler mit ihren Stärken und Schwächen zu sprechen, schaffen die Lehrer die Voraussetzungen für das fächerübergreifende Arbeiten, für große Projekte (z.B. NS-Zeit-Projekt in Klassenstufe 9), die durch Präsentationen an Elterntagen regelmäßig ihren Abschluss finden. Die Lernzentren bieten dabei einen architektonisch perfekt gestalteten Raum für klassen- und fächerübergreifende Arbeit.  Zugleich können hier die deutsch- und die englischsprachigen Klassen der einzelnen Jahrgangsstufen zusammen arbeiten.
Dadurch werden unterschiedlichen Perspektiven auf manche Inhalte thematisiert und das gegenseitige Verständnis gefördert. Während ihrer Mittelstufenzeit wirken die Schüler neben dem Fachunterricht an mehreren Thementagen (mehrtägige Projektphasen) und den seit Jahren fest etablierten Projekten außerhalb des Hauses (Exkursion zu einer NS-Gedenkstätte in Klassenstufe 9, Betriebspraktikum in Klassenstufe 10, ökologische Exkursion in Klassenstufe 10) mit, so sind individuelle Phasen des Lernens mit den Phasen des gemeinsamen Arbeitens kombiniert. Der Individualisierung dienen neben den vielfältigen Formen von Langzeit- oder Facharbeiten auch die unterschiedlichen Möglichkeiten des cooperative learning. Auch die Fremdsprachenkurse auf native-Niveau kommen den individuellen Kenntnissen mancher Schüler entgegen und fordern sie weiter heraus. Und Teamarbeit ist nicht nur im Internat, sondern auch im akademischen Bereich eine Form der Zusammenarbeit, in der man voneinander lernen und sich sinnvoll ergänzen  kann, um etwas füreinander zu tun. Bildung ist nicht nur Selbstzweck und individuelle Weiterentwicklung, sondern auch Aufgabe und Dienst an der Gemeinschaft.  Besonders begabte Schüler nehmen immer wieder bei  Wettbewerben oder an der Deutschen Schülerakademie teil oder nutzen die Gelegenheit zu einem großen Austausch in unterschiedlichste Länder der Erde.
Angebote und Ausstattung
Betreuung und Angebote
Die Zeit im Internat ist für Kinder und Jugendliche eine ganz besondere Erfahrung. Ihren Alltag mit anderen zu teilen, lässt sie eine Dimension von Freundschaft und Gemeinschaft erleben, die zu Hause unerreichbar ist. Wie dieses Leben im Internat zu gestalten sei, damit der junge Mensch seine Persönlichkeit immer bewußter entfalten kann, hat Kurt Hahn 1930 in Worte gefaßt.
  1.  Gesetz
    „Gebt den Jugendlichen Gelegenheit, sich selbst zu entdecken.“
  2.  Gesetz
    „Sorgt dafür, daß Jugendliche Erfolg und Niederlage erleben.“
  3.  Gesetz
    „Schafft den Jugendlichen Gelegenheiten, sich über die gemeinsame Sache selbst zu vergessen.“
  4.  Gesetz
    „Schafft Zeiten des Schweigens - Schafft Raum für Sammlung."
  5.  Gesetz
    „Übt die Vorstellungskraft, die Fähigkeit vorauszuschauen und zu planen.“
  6.  Gesetz
    „Nehmt Spiel und Sport ernst, aber laßt sie nicht beherrschend sein.“
  7.  Gesetz
    „Befreit die Kinder der Reichen und Einflussreichen von dem lähmenden Bewußtsein ihrer Bevorzugung.“
In diesen ‘Sieben Gesetzen Salems’ vereinen sich die Gründungsideen mit den ersten zehn Jahren praktischer Erfahrung mit seinem jungen Internat. Und der Internatsalltag heute orientiert sich immer noch an denselben Prinzipen. Die Schüler lernen früh, selbstständig zu werden. Ein Mentor steht ihnen in allen Fragen helfend zur Seite. Und auch die klaren Internatsregeln unterstützen sie bei der Strukturierung ihres Tagesablaufs. Die Aufgaben des Mentors, der Tagesplan und die Regeln variieren dabei je nach Altersgruppe.
Informationen zum Download
Infobroschüre Schule Schloss Salem
Informationen zur Schule Schloss Salem, Aufnahmebedingungen, Sprachenfolge, Stipendien & Co.
Download  
Salem International Summer Schools
Broschüre der Salem International Summer Schools für Schülerinnen und Schüler zwischen 9-16 Jahren. Sprachkurse in Englisch und Deutsch.
Download  
Lagepläne Standorte Schule Schloss Salem
Übersicht über die drei Standorte der Schule Schloss Salem: Schloss Salem, Schloss Spetzgart und Campus Härlen.
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Stipendienbroschüre
Die Schule Schloss Salem vergibt Stipendien für die Jahrgangsstufen 5 bis 11 im Abitur- und im englischsprachigen Zweig.
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Bildergalerie
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