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Archiv der Kategorie "Allgemein"

Die Vorteile von Online-Unterricht in der Weiterbildung – nicht nur in der Corona-Krise

 

Im lebenslangen Lernen ist Weiterbildung ein wichtiger Baustein unserer Biographie – nicht nur für bessere berufliche Aussichten, sondern auch der persönlichen Entwicklung und Lebensgestaltung. Postgraduale Studiengänge, berufliche Fortbildungen und individuelle Weiterbildungen sind sehr beliebt, um berufliche wie persönliche Ziele zu erreichen. Vor allem diejenigen, die sich neben dem Beruf weiterbilden möchten oder zusätzlich familiäre Verpflichtungen unter einen Hut bekommen müssen, sollten auf eine möglichst flexible Lernorganisation achten. E-Learning und Online-Unterricht ermöglichen zeit- und ortsunabhängiges Lernen – dank immer besserer Methoden und Techniken sogar ohne auf direkten Austausch mit Lehrenden oder Mitlernenden verzichten zu müssen. Der Online-Unterricht bringt den Dozenten quasi ins heimische „Klassenzimmer“ und macht das Fernlernen zur echten Alternative zum Präsenzunterricht – nicht nur in Zeiten der Corona-Krise.

Online-Unterricht und E-Learning auf dem Vormarsch

Lehren und Lernen ist online von jedem beliebigen Ort aus möglich. Neue Tools, Apps und Software rund um das E-Learning machen Fern- und Online-Unterricht attraktiver als je zuvor. Denn heute muss niemand mehr allein und ohne Austausch mit dem Lernstoff im stillen Kämmerlein verbringen. Dabei bietet die Online Weiterbildungen an anerkannten Hochschulen den großen Vorteil, sich auch während des Ausüben eines Berufs und dem Alltag mit der Familie fortzubilden.

Die Nachteile gegenüber dem Präsenzunterricht werden durch die Innovationen im Online-Unterricht zum Teil immer weiter abgemildert. Aber natürlich können auch die besten Methoden den direkten Kontakt nicht ersetzen und es ist immer etwas anderes, online zu lernen und zu kommunizieren, als real vor Ort zu sein. Und nicht zuletzt fordert Online-Unterricht immer ein höheres Maß an Selbstorganisation und Disziplin.

Präsenzunterricht – der klassische Weg der Bildung

Seit Jahrhunderten versammeln sich Menschen an bestimmten Orten, um zu lehren und zu lernen. Der persönliche Unterricht hat viele Vorteile, die von vielen zu Recht sehr geschätzt und genutzt werden:

Der größte Vorteil ist wahrscheinlich der direkte Kontakt mit dem Lehrer, der es den Schülern erlaubt, Fragen zu stellen und sich auch die Antwort noch einmal genauer erklären und zeigen zu lassen, wenn diese zunächst nicht zum Verständnis ausreicht. Auch der Austausch mit anderen Schülern ist hilfreich, um bestimmte Themen durch Diskussion oder Fragen der anderen, besser zu verstehen. Ebenso können sich gegenseitig Vorträge und Projekte vorgestellt werden, die zum Verständnis der Thematik beitragen.

Der Mensch lernt zudem nicht nur durch Lesen und Schreiben, sondern auch über viele andere Kanäle der Wahrnehmung. Durch Betonungen und Pausen kann der Lehrer beim Sprechen wichtige Aspekte hervorheben. Die direkte Vermittlung kann dazu beitragen, dass sich der Stoff besser einprägt: sogar der Klang der Stimme des Lehrers kann dabei helfen, sich den Inhalt besser zu merken und das Gelernte miteinander zu verknüpfen. Bilder, Gesten und Gegenstände die gezeigt werden machen Themen anschaulicher und vor allem greifbarer.

Da die Umgebung in einem Unterrichtsraum vollkommen auf das Lernen abgestimmt ist und nur wenig Raum für Ablenkung lässt, fällt es oft leichter, konzentriert und gedanklich bei der Sache zu bleiben. Auch kann es von Vorteil sein, für den Besuch des Lernortes „rauszukommen“ und sich dann vor Ort voll und ganz auf das Lerngeschehen einlassen zu können.

Je nachdem aus welchem Grund der Unterricht besucht wird, kann es zudem von riesigem Vorteil sein, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Nach einem Umzug in eine andere Stadt oder wenn ein Seminar zu beruflich relevanten Themen oder persönlichen Interessen aufgesucht wird, bietet der Unterricht die perfekte Gelegenheit, Gleichgesinnte kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Wird sich aufgrund der Arbeitssuche fortgebildet, ist es möglich, Kontakte zu in der Branche wichtigen Personen zu knüpfen und somit womöglich seine Chancen auf einen guten Arbeitsplatz zu steigern.

Allerdings bringt der Präsenzunterricht auch einige Nachteile mit sich. Allen voran die Bindung an Ort und Zeit des Lernens. Hinzu kommen Fahrtzeiten und ggf. auch Kosten für die Fahrt. Außerdem lebt Präsenzunterricht auch davon, präsent zu sein: Wer durch Krankheit verhindert oder auch mal durch einen schlechten Tag weniger aufnahmefähig ist, verpasst (in Teilen) die vermittelten Unterrichtsinhalte.

Die Vorteile von Online-Unterricht

Auch wenn viele der positiven Aspekte des Präsenzunterrichts beim Online-Unterricht wegfallen, bietet dieser jedoch so große Vorteile, dass Online-Unterricht nicht nur für viele sinnvoll ist, sondern mitunter die Weiterbildung überhaupt erst möglich macht.

Unterricht vom Computer aus ermöglicht es zudem, eine deutlich höhere Zahl an Schülern teilnehmen zu lassen, was die Aufnahme in einem Bildungsgang nicht nur leichter, sondern auch wahrscheinlicher macht. Es steht nicht mehr nur ein kleiner Klassenraum zur Verfügung, es gibt stattdessen Platz für hunderte Lernwillige.

Gerade bei Erwachsenen mit vielfältigen Verpflichtungen, kann der Pluspunkt, dass Online-Unterricht direkt von zu Hause aus stattfinden kann, Gold wert sein. Die Lernzeit kann individuell eingeteilt und auf den Alltag mit seinen Verpflichtungen und zeitlichen Vorgaben abgestimmt werden. Auch ist es leichter möglich „nebenbei“ z.B. den Haushalt zu erledigen, es kann in Zeitfenstern gelernt werden, wenn sich (ältere) Kinder allein beschäftigen oder später am Abend, wenn für die Kleinen Schlafenszeit ist.

Das bedeutet allerdings auch, dass im häuslichen Umfeld mit vielen Ablenkungen gerechnet werden muss. Viele neigen, gerade wenn es ans Lernen geht, dazu, alles mögliche „Wichtige“ zu erledigen, abgesehen nur von dem, was wir gerade dringend am Lerntisch tun müssten. Und auch der Arbeitsplatz selbst kann schnell eine große Ablenkungsquelle darstellen. Papiere, Gegenstände, die überquellende Ablage auf dem Schreibtisch fangen unerwünscht unsere Aufmerksamkeit ab, Geräusche aus dem Umfeld wecken unser Interesse. Und der wohl größte Störfaktor ist das Smartphone. Anrufe und Textnachrichten, der Drang die Social-Media Kanäle nach neuen Inhalten zu durchforsten, aber auch Fernseher und Radio im Hintergrund erschweren ein längeres konzentriertes Arbeiten. Überall locken Verführungen und lauern andere Pflichten – da braucht es Disziplin und Durchhaltestärke, um sich auf den Onlineunterricht und das Lernen zu Hause einzulassen..

Wer sich online weiterbilden möchte, sollte in der Lage sein, auch in den eigenen vier Wänden eine ruhige und ausreichend lerngerechte Umgebung zu schaffen, in der in Konzentration und ungestört gelernt werden kann – zumindest zeitweilig.

Aber auch wenn Online-Unterricht bedeutet, dass der Inhalt selbstständiger erarbeitet werden muss, ist man keineswegs auf sich allein gestellt. Über Chats und Videotelefonate können Lehrer kontaktiert und befragt werden und durch multimedialen Austausch können Aufgaben eingereicht und bewertet werden. Auch zu anderen Schülern kann gegebenenfalls Kontakt aufgenommen werden, um gemeinsam Themen zu erarbeiten und sich über Inhalte auszutauschen.

Online-Weiterbildungen bieten die perfekte Möglichkeit, sich parallel zum Alltagsleben fortzubilden und somit seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Der dabei erlangte Abschluss, beziehungsweise die erlange Qualifikation, ist heutzutage genauso angesehen wie die in einer Bildungseinrichtung vor Ort.
Wer nicht gerade zig Weiterbildungsanbieter vor Ort hat, kann – ohne lange Fahrtwege – mit Online-Unterricht die Weiterbildung zu sich nach Hause holen. Dadurch gibt es eine größere Auswahl als die vor Ort verfügbaren Weiterbildungen im Präsenzunterricht.

Die Kosten für solche Weiterbildungen werden teilweise ebenfalls vom Arbeitgeber oder von Förderinstituten übernommen. Es kann zwischen Teil- und Vollzeitmodulen gewählt werden. Grundsätzlich kann auch Online-Unterricht für Bildungsurlaub anerkannt werden.

Die Entscheidung über Präsenz- oder Online-Unterricht ist also eine ganz persönliche und die Möglichkeit, zwischen den beiden Optionen zu wählen, bietet jedem, abhängig von der individuellen Lebenssituation, die Gelegenheit eine passende Bildungsform zu finden.

Lernender beim Online-Unterricht macht sich Notizen

 

Pflegeberufe – generalisierte Pflegeausbildung für Jobs mit Zukunft

 

Es gibt Berufssparten, in denen händeringend nach Personal gesucht wird, Pflegeberufe sind das beste Beispiel. Es gibt eine Vielzahl an Pflegeberufen und gerade für junge Menschen bieten diese Berufe gute Perspektiven für die Zukunft. Doch auch Personen, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben, können eine Pflegeausbildung als Umschulung absolvieren. Die Ausbildung im Allgemeinen hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und mag mittlerweile auch wegen Neuregelungen attraktiver werden. Gerade für unentschlossene Auszubildenden könnte eine Entscheidung für diese Branche der Pflegeberufe von Vorteil sein.

Welche Pflegeberufe gibt es?

Pflegeberufe? Da denken viele zu allererst an Krankenschwestern oder an Altenpfleger. Doch in den Pflegeberufen gibt es weitaus mehr als nur diese. So können Personen mit unterschiedlichen Abschlüssen und Berufswünschen Zugang dazu finden. Denn mit den unterschiedlichen Berufsgruppen handelt es sich auch um ganz verschiedene Einsatzfelder und Menschen, mit denen dort gearbeitet wird. So zählen auch Haus- und Familienpfleger, Hebammen oder Heilerziehungspfleger, die vordergründig mit Menschen mit Behinderung arbeiten, zu den Pflegeberufen. Die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten bieten auch Optionen für Weiterbildungen und natürlich den beruflichen Aufstieg.

Zu den Berufen in der Pflege gehören:

  • Altenpfleger
  • Altenpflegehelfer
  • Fachkraft in der Pflegeassistenz
  • Anästhesietechnischer Assistent
  • Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Gesundheits- und Krankenpflegehelfer
  • Haus- und Familienpfleger
  • Hebamme
  • Heilerziehungspfleger
  • Heilerziehungspflegehelfer
  • Pflegefachmann
  • Sozialpädagogischer Assistent
  • Kinderpfleger
  • Sozialassistent

Die meisten Pflegeberufe sind über eine klassische duale oder schulische Ausbildung zu erlernen, für andere dagegen ist sogar ein Studium erforderlich. Grundsätzlich hat aber jeder mit einer abgeschlossenen Pflegeausbildung die Möglichkeit, sich weiterzubilden und beruflichen Aufstieg anzustreben.

Was hat sich in der generalisierten Pflegeausbildung geändert?

Bis vor Kurzem war die Ausbildung in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einzelne Ausbildungsberufe unterteilt. Je nach Berufswahl, erlernte man also nur das für diesen Beruf nötige Wissen. Doch seit dem 1. Januar 2020 hat sich das geändert.

Ab jetzt soll die Ausbildung so ablaufen, dass Auszubildende in der Altenpflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflege zwei Jahre zusammen ihre Ausbildung machen. Es besteht aber die Möglichkeit, einen Vertiefungsbereich zu wählen, in dem eine praktische Ausbildung absolviert wird. Möchten Sie dann die Ausbildung komplett beenden, absolvieren Sie auch noch das dritte Jahr und sind nach bestandener Abschlussprüfung Pflegefachmann oder Pflegefachfrau.

Wissen Sie aber schon zu Beginn der Ausbildung, dass Ihr Schwerpunkt zum Beispiel die Kinderkrankenpflege ist, so können Sie das dritte Lehrjahr auch nicht mit dem generalisierten Abschluss machen, sondern den Abschluss zur Kinderkrankenpflege absolvieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, sich schon während der Ausbildung zu spezialisieren, können aber auch auf die generalisierte Ausbildung setzen.

Das Pflegestudium wird die Pflegeausbildung ergänzen. Ebenso gibt es keinen Einzelabschluss als Krankenpfleger, dieser wurde somit abgeschafft.

Wie unterscheidet sich die Ausbildung im letzten Lehrjahr?

Die Besonderheit der reformierten Pflegeausbildung: Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, sich im dritten Lehrjahr gleich auf einen bestimmten Beruf festzulegen und diesen dann gezielt mit Abschlussprüfung zu erlernen. Wer jedoch auch im dritten Lehrjahr noch unschlüssig ist, welcher Beruf ihm nun mehr zusagt, oder sich alle beruflichen Einsatzmöglichkeiten offen halten möchte, der kann das dritte Lehrjahr ebenfalls generalisiert durchführen.

 

Vorteile von Nachhilfe- und Privatunterricht

Kategorie Allgemein, Schule | Schlagwörter | 0 Kommentare
 

Viele Eltern denken erst daran, einen Nachhilfelehrer in Anspruch zu nehmen, wenn ihre Kinder größere schulische Probleme haben und möglicherweise versetzungsgefährdet sind. Dabei wäre es klüger und für die Psyche der Schüler schonender, einen Nachhilfe- bzw. Privatlehrer bereits dann hinzuzuziehen, wenn sich erste Probleme zeigen und die Leistung auffällig nachlässt. Eine private Lehrkraft kann das, was überlastete Schullehrer nicht leisten können, nämlich in persönlichen Gesprächen herausarbeiten. Und so herausfinden, wo genau die Schwierigkeiten des Schülers liegen. Nachlassende Leistungen können ganz verschiedene, oft auch psychologische Ursachen haben. Ein Nachhilfelehrer hat die Zeit, sich ganz auf die Probleme und Bedürfnisse des Schülers einzustellen und durch Ermutigung und Lob das Selbstvertrauen des Schülers wieder aufzubauen. Diese individuelle Förderung kann sich auch fachlich ganz auf die Themen und Methoden konzentrieren, die dem Schüler Probleme bereiten, und diese gezielt bearbeiten. Auf Online-Plattformen wie Superprof, ist es mittlerweile möglich, sich auf einfachem Wege online Unterstützung zu suchen und diese ins Haus liefern lassen. So können sich Schüler von einem Nachhilfelehrer aus der Umgebung helfen lassen, der speziell auf die jeweiligen Anforderungen eingehen kann.

Mehr als nur Leistungssteigerung: Lern-Coaching fürs Selbstvertrauen

Zusätzliche Hilfe durch einen Nachhilfe- bzw. Privatlehrer ist aber nicht nur bei nachlassenden Leistungen empfehlenswert. Durch eine auf die Persönlichkeit des Schülers zugeschnittene Förderung und die intensive Beschäftigung mit den individuellen Stärken und Schwächen, aber auch mit Verständnisproblemen, können die Leistungen des Schülers aus dem suboptimalen Bereich an ein Optimum herangeführt werden. Diese Leistungssteigerung und das damit verbundene Erfolgserlebnis stärken wiederum das Selbstvertrauen des Schülers, der sich dadurch ehrgeizigere Ziele setzen kann, als er sich zuvor zugetraut hätte. Ein Privatlehrer kann aufgrund seiner umfassenden didaktischen Erfahrung auch individuell zugeschnittene Verbesserungen im Bereich der Lernmethoden, der Tages- und Wochenplanung, der Prüfungsvorbereitung und anderer Rahmenbedingungen erreichen, auf die im Lehrplan der Schulen nur unzureichend oder ganz allgemein eingegangen wird.

Sehr wichtig sind die schulischen Leistungen nicht nur, wenn es um Versetzung geht. Sie sind von immenser Bedeutung für die gesamte weitere berufliche Karriere und spielen eine ganz entscheidende Rolle, wenn man den Übergang zu einer bestimmten Schulform, etwa dem Gymnasium, einer Privatschule oder die Aufnahme einer bestimmten Studienrichtung, etwa Medizin oder zahlreiche andere, anstrebt. Wenn man einen guten Notendurchschnitt im Hinblick auf diese Übergangsphasen wünscht, sollte man rechtzeitig und nicht erst in der allerletzten Klasse mit der Vorbereitung beginnen und sich die Unterstützung durch einen Privatlehrer sichern. Bekanntlich kann ein sehr guter Notendurchschnitt den Zugang zum Gymnasium erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen, ein sehr gutes Abiturzeugnis ermöglicht erst den Zugang zu bestimmten Studienrichtungen wie Medizin und anderen. Aufgrund des weit verbreiteten Numerus clausus an deutschen Universitäten gilt: Je besser der Notendurchschnitt des Abiturs, desto größer ist prinzipiell die Anzahl der möglichen und erreichbaren Studienfächer. Folglich kann die Unterstützung durch einen Nachhilfe- bzw. Privatlehrer einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der eigenen beruflichen Karriere haben.

Nachhilfe als individuelle Förderung für jede Altersgruppe

Nachhilfe- bzw. Privatunterricht kann grundsätzlich für alle Altersgruppen angeboten werden, von der Vorschule bis zum Masterstudiengang und sogar darüber hinaus. Die professionellen Lehrkräfte sind grundsätzlich spezialisiert auf bestimmte Altersgruppen und deren besondere Bedürfnisse. Während in den unteren Altersgruppen noch erzieherische Komponenten und spielerische Lernmethoden im Vordergrund stehen, muss in den oberen Altersgruppen größte fachliche und akademische Kompetenz aufgeboten werden. Es versteht sich von selbst, dass der Nachhilfe- bzw. Privatlehrer grundsätzlich einen höheren akademischen Abschluss besitzen muss als der jeweilige Schüler. Auch fachlich und thematisch sind Privatlehrer in Deutschland breit aufgestellt. Sie decken nahezu sämtliche gängigen Schulfächer und Studienrichtungen mit hochqualifizierten Angeboten ab, von Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen, aber auch Sport und Musik, bis hin zu Anatomie und Quantenphysik. Es ist daher auch kein Problem, während des Studiums die Unterstützung eines Privatlehrers in Anspruch zu nehmen. Er kann dabei helfen, individuell zugeschnittene, effektive Lernmethoden zu finden, eine geeignete Semesterplanung zu realisieren und eine optimale Prüfungsvorbereitung umzusetzen.

Weiterhin sucht auch ein wachsender Anteil an Senioren Bildungsangebote auf Studienniveau. Sei es, dass der Arzt im Ruhestand noch einmal seiner alten Leidenschaft für klassische Archäologie nachgehen möchte, dass die pensionierte Lehrerin in Vorbereitung einer Reise ihre Kenntnisse der Geschichte Ägyptens auffrischen möchte oder dass der ehemalige Finanzbeamte die in jüngeren Jahren versäumte Dissertation nachholen möchte. In all diesen Fällen kann ein qualifizierter Privatunterricht das Seniorenstudium effektiv unterstützen und ergänzen oder gar vollständig ersetzen.

Den passenden Nachhilfelehrer finden

Es ist überall in Deutschland relativ einfach, gut ausgebildete und auf ihre entsprechende Zielgruppe spezialisierte Nachhilfe- und Privatlehrer jeweils in der Nähe des Wohnorts zu finden. Darüber hinaus bieten zahlreiche Online-Angebote eine große Auswahl an Lehrkräften für die verschiedensten Fächer und Disziplinen, von Schulfächern für die Grundschule über Angebote zum Erlernen von Musikinstrumenten bis hin zu speziellen Kursen für verschiedene Studienfächer an Hochschulen und Universitäten, die auch elektronisch gestützten Fernunterricht anbieten. In der Regel haben diese Angebote zahlreiche Bewertungen von Eltern und ehemaligen Schülern erhalten, die auch eingesehen werden können. Auf diese Weise kann man sich ohne große Mühe ein Bild von der Qualität und dem Umfang des Angebots machen.

 

Das Qualifizierungschancengesetz – Das bringt die Förderung für Arbeitnehmer

 

Zum 1. Januar 2019 ist das Qualifizierungschancengesetz in Kraft getreten und hat damit das „Jahr der Weiterbildung“ eingeläutet. Das Ziel: Auch Arbeitnehmer sollen gefördert werden, wenn sie sich über eine Weiterbildung neue Qualifikationen aneignen möchten. Allerdings ist auch diese Förderung an Bedingungen geknüpft. 

Die Digitalisierung erhält immer mehr Einzug in die Arbeitswelt. Berufsbilder wandeln sich und neue entstehen. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch weiter verstärken wird. Höchste Zeit also, zu handeln. Damit Einzelhandel, Industrie und andere Berufszweige von einen zukünftigen Fachkräftemangel verschont bleiben, wurde zu Beginn des Jahres 2019 das Qualifizierungschancengesetz eingeführt. Damit soll es möglich sein, den veränderten Anforderungen in vielen Berufen mit gezielter Qualifizierung etwas entgegen zusetzen.

Was beinhaltet das Qualifizierungschancengesetz?

Bisher wurden vor allem Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer bei der Weiterbildung mit Bildungsgutschein und Co. finanziell unterstützt. Doch ab sofort soll der Zugang zur Weiterbildungsförderung vereinfacht werden und einem größeren Personenkreis zur Verfügung stehen.

Jeder, der an einer Weiterbildungs- oder Qualifizierungsmöglichkeit teilnehmen möchte, hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine entsprechende Beratung bei der Agentur für Arbeit. Neben dem Beratungsangebot umfasst das Qualifizierungschancengesetz auch finanzielle Fördermöglichkeiten. Gedacht ist die neue Weiterbildungsförderung für Arbeitnehmer, die vom digitalen Strukturwandel betroffen sind. Sie sollen unabhängig von Ausbildung, Alter und Betriebsgröße eine ausreichende Unterstützung erhalten.

Für alle Weiterbildungen, die darauf abzielen, Arbeitnehmer auf die Digitalisierung und Automatisierung in der Arbeitswelt vorzubereiten, kann eine finanzielle Förderung beantragt werden. Wird diese bewilligt, müssen die Weiterbildungskosten nicht mehr zu 100 % vom Arbeitgeber übernommen werden. Wie hoch der Zuschuss der Agentur für Arbeit ist, richtet sich nach der Unternehmensgröße. Darüber hinaus können auch Zuschüsse zu den Lohnkosten gezahlt werden.

Wie profitieren Arbeitnehmer noch?

Neben der Weiterbildungsförderung sieht das Qualifizierungschancengesetz noch eine weitere Änderung vor: Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wurde um 0,5 % auf nun 2,5 % abgesenkt. Ab 2022 soll er dann auf 2,6 % steigen. So sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entlastet werden.

Arbeitnehmer, die arbeitslos werden, erhalten mit Beginn des Jahres 2020 zudem einen verbesserten Zugang zum Arbeitslosengeld I: Für einen Anspruch muss man nicht mehr wie bisher in den letzten beiden Jahren mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Der Zeitraum erstreckt sich dann auf zweieinhalb Jahre.

Welche Kriterien gelten bei der Weiterbildungsförderung nach dem Qualifizierungschancengesetz?

Um eine Weiterbildungsförderung zu erhalten, müssen folgende 4 Kriterien erfüllt werden:

  1. Die Weiterbildung darf nicht auf den aktuellen Arbeitsplatz bezogen sein, sondern muss den Mitarbeiter auf künftige Aufgaben vorbereiten.
  2. Die abgeschlossene Berufsausbildung oder geförderte Weiterbildung muss mindestens vier Jahre zurückliegen.
  3. Die Weiterbildungsmaßnahme darf nicht vom Unternehmen selbst durchgeführt werden. Wird ein externer Dienstleister beauftragt, kann die Maßnahme aber im Unternehmen stattfinden.
  4. Um dem Missbrauch einer Weiterbildung vorzubeugen, müssen die Abstände zwischen zwei Weiterbildungen bei mindestens vier Jahren liegen.

Wie kann ich die Weiterbildung beantragen?

Die im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes angestrebte Weiterbildung wird von zwei Seiten gefördert: von der Agentur für Arbeit und vom Arbeitgeber. Deswegen muss der Antrag auch bei beiden Seiten gestellt werden.

Wichtig: Zwar besteht mit dem neuen Gesetz ein Anspruch auf eine Beratung zur Weiterbildung und Qualifizierung. Dies ist aber nicht mit einem Rechtsanspruch gleichzusetzen. Ob die Weiterbildung von der Agentur für Arbeit gefördert wird, wird immer individuell geprüft und entschieden.

 

Anzahl an Privatschüler in Deutschland übertritt erstmals 1-Millionen-Schwelle

 

internat erklärung

Im vergangenen Schuljahr 2018/2019 zählten die Schulen in privater Trägerschaft erstmals mehr als eine Million Privatschüler, wie aus der aktuellen Veröffentlichung  des Statistischen Bundesamtes Destatis „Private Schulen – Schuljahr 2018/19“ hervorgeht. 

Schulen in privater Trägerschaft erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im vergangenen Schuljahr besuchten 1.002 7332 Schüler eine Privatschule und knackten damit erstmals die Millionenschwelle. Während in den Jahren 2000 bis 2018 die Zahl der Schulen aufgrund des Geburtenrückganges um 20 Prozent sank, stieg die Anzahl der Privatschulen im selben Zeitraum um 43 Prozent. Insgesamt gibt es heute im Vergleich zu den frühen Neunzigern 80 Prozent mehr Schulen in privater Trägerschaft.

Rund jeder zehnte Schüler in Deutschland besucht eine Privatschule. Allerdings unterscheiden sich die Quoten der Privatschüler stark je nach Bundesland: Während in Sachsen 14,7 Prozent sind, kommt Schleswig-Holstein nur auf einen Anteil von 4,4 Prozent. Grund hierfür seien größtenteils schulrechtliche Regelungen.

Die Jahresbericht „Private Schulen“ der Fachserie Bildung und Kultur, erschienen am 8.11.2019,  ist über Destatis.de zugänglich.

Ein Drittel mehr Waldorfschüler

Auch die Anzahl der Waldorfschüler ist in den letzten Jahren stark gewachsen, wie eine Auswertung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS) zeigte: Ein Drittel mehr Waldorfschüler als vor 25 Jahren – trotz insgesamt sinkender Schülerzahlen.
Bei der repräsentativen „Elternstudie 2019“  des BdFWS gaben mehr als die Hälfte der Eltern an, ihr Kind lieber auf eine freie Schule zu schicken, wenn Schulkosten und Entfernung gleich wären. Sie kritisierten das notengebundene Leistungsprinzip und wünschten sich einen kreativen Unterricht, der individueller auf die Kinder und ihre Fähigkeiten eingehend.

Eine passende Privatschule finden Sie hier auf Bildung.de. Mehr Informationen zur Privatschule, zu Kosten und Finanzierung des Privatschulbesuch oder verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten an Privatschulen finden Sie auch auf unserem Portal Privatschulen-Vergleich.de.

 

 

Psychologie Fernstudium: Masterstudiengänge beim ALP ohne Präsenzphasen

 

Die ALP Akademisches Lehrinstitut für Psychologie GmbH ist europaweit das erste Lehrinstitut, welches im Auftrag von nationalen und internationalen Hochschulen und Universitäten Masterstudiengänge im reinen Fernstudium, ganz ohne Präsenzphasen, anbietet. Eine Präsenz ist beim Psychologie Fernstudium lediglich bei der Mastergradverleihung im jeweiligen Partnerhochschulland notwendig. So ist ein Studieren von jedem Ort der Welt möglich, flexibel und berufsbegleitend. Und das selbst ohne Abitur und Erststudium.

Psychologie Fernstudium mit Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun

Der Kooperationspartner, Mitwirker und Berater von der ALP ist die Kommunikationslegende Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun („miteinander reden“) sowie der Bundesbildungsminister a.D. und Ministerpräsident a.D. Björn Engholm.
Die ALP zeichnet sich durch ein kompetentes Team mit langjähriger Erfahrung aus. Dazu gehört die hohe Expertise im Bereich Fernlehre, in der Konzeption und Entwicklung von Masterstudiengängen im Bereich Personal, Führung und Psychologie sowie in der Durchführung und Lehre.

Moderne E-Learning-Methoden, erstklassige Betreuung und hoher Praxisbezug bieten einen strukturierten Rahmen für das effektive, zeitlich unabhängige Selbststudium ohne Ortsbindung. Innovative, praxisorientierte Prüfungsleistungen ergänzen das moderne Fernstudienkonzept des ALP Akademische Lehrinstitut für Psychologie.

Kommunikations- und Betriebspsychologie im Fernstudium

Das ALP Studienangebot, wie der Master of Science in Kommunikations- und Betriebspsychologie, ermöglicht Führungskräften bei entsprechender beruflicher Vorerfahrung den Einstieg in den Master auch ohne Erststudium (Bachelor) und ohne Abitur.

Das Fernstudium mit dem Abschluss Master of Science dauert 4 Semester. Alle Studierenden gehen parallel zum Fernstudium einer Berufstätigkeit nach. Partnerhochschule bei diesem Psychologie Fernstudium ist die Fachhochschule Wien der Wirtschaftskammer Wien, die auch den Mastertitel verleiht.

Ab 2020 kommen diese Master-Fernstudiengänge hinzu:

  • M.Sc. Komplementäre Medizin und Therapieverfahren (ein Jahr)
  • M.Sc. Supplementäre Medizin für Psychische Gesundheit (ein Jahr)
  • M.Sc. Somatopsychologie (ein Jahr)
  • M.Sc. Arbeitsrecht und Führungspsychologie (zwei Jahre)
  • M.Sc. Werbepsychologie (ein Jahr)
  • M.A. Business Psychologie (ein Jahr)
  • M.A. Business-Management (ein Jahr)

Fragen zu den Studiengängen, die ab 2020 angeboten werden, richten Sie gerne an info@alp-lehrinstitut.de.

Fernstudium, E-Learning, Online-Studium

 

Mit einem Bildungsgutschein die Weiterbildung finanzieren

 

Der Bildungsgutschein ist eine hilfreiche Unterstützung, um eine Weiterbildung zu finanzieren. Der Erhalt ist jedoch an gewisse Voraussetzungen geknüpft und richtet sich in erster Linie an Arbeitslose oder Personen, die von einem Jobverlust bedroht sind. Der Bildungsgutschein ist ideal, um einen ausstehenden Berufsabschluss nachzuholen.

Grundsätzlich ist der sogenannte Bildungsgutschein eine rechtsverbindliche Zusage, um eine Förderung durch das Arbeitsamt für eine zielorientierte berufliche Weiterbildung zu erhalten. Genauer gesagt, im Bildungsgutschein sind mehrere Details schriftlich fixiert. Das Ziel dieser Weiterbildung ist ebenso genau abgesteckt, wie die maximale Weiterbildungsdauer und der Ort, an dem die Weiterbildung stattfinden soll.

Die Weiterbildung mit dem Bildungsgutschein darf maximal 12 Monate dauern. Außerdem gibt es eine Frist, innerhalb dieser beim Bildungsträger eingelöst werden muss. Es lohnt sich daher, diese Frist zwischen einem bis drei Monaten genau im Blickfeld zu behalten, um das Verfallen des Gutscheins zu vermeiden. Maßnahmen wie der Bildungsgutschein sollen Arbeitslose unterstützen, einen geeigneten Job zu finden. Regional förderbare Bildungsziele unterstützen die Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Wer mobil ist und für eine neue Tätigkeit für einen Umzug offen ist, bei dem entfallen dann regionale Bildungsziele.

Antragstellung für den Bildungsgutschein

Wer Interesse an diesem Gutschein hat, sollte nachweisen können, dass er bislang alle Möglichkeiten einen Job zu finden, ausgeschöpft hat. Konkrete Vorstellungen über eine mögliche Weiterbildung oder eine Umschulung erleichtern den Prozess der Beantragung.

Wichtig ist, dass der Bildungsträger für die Einlösung des Bildungsgutscheines zugelassen sein muss – dies ist nicht bei allen Weiterbildungsanbietern der Fall. Auch Weiterbildungen im Fernstudium sind grundsätzlich durch einen Bildungsgutschein förderungsfähig, sofern der Anbieter bzw. die Weiterbildung dafür zugelassen ist.

Die angestrebte Weiterbildung sollte so gewählt werden, dass sie sich auch zukünftig auf dem Arbeitsmarkt bewährt. Die Berufschancen müssen nach dem Abschluss der Weiterbildung oder einer Umschulung, die mit dem Bildungsgutschein realisiert worden ist, nachgewiesen werden. Das kann durch entsprechende Studien, Pressemitteilungen oder Stellenangebote für diesen Beruf vorgelegt werden.

Leistungen rund um den Bildungsgutschein

Durch die fristgerechte Einlösung des Bildungsgutscheins werden die Kosten für die entsprechende Umschulung oder Weiterbildung übernommen. Außerdem wird ein Unterhaltsgeld ausbezahlt, das der Höhe des zuletzt ausbezahlten Arbeitslosengeldes entspricht. Auch die Übernahme weiterer Kosten, wie z.B. Fahrtkosten, ist unter Umständen möglich.

Wer etwaige Kinderbetreuungskosten oder die entstehenden Fahrtkosten ersetzt haben möchte, muss dies per Antrag nachfordern.

Grundsätzlich steht den Bewerbern eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten offen, sofern sie als Bildungsträger für die Förderung zugelassen sind.Es gibt keinerlei Rechtsanspruch, einen Bildungsgutschein zu erhalten. Es ist eine Kann-Leistung bzw. eine Entscheidung von Einzelfall zu Einzelfall, bei der die aktuelle Arbeitsmarktlage ebenso mitspielt.

Überblick über mögliche Weiterbildungen

Regional abgestimmte Weiterbildungsangebote können mit dem Bildungsgutschein in Anspruch genommen werden. Die Auswahl ist groß und man sollte sich Gedanken machen, in welchem Berufsfeld man für sich die besten Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten erwarten kann. Berufsfelder im Bereich Gesundheit und Pflege, Soziales und Pädagogik sind besonders gefragt.

Technikaffine Personen finden in IT und Elektronik ihr Fachgebiet. Weitere Optionen sind Handel und Gewerbe sowie Sprachen und Tourismus oder Wirtschaft und Verwaltung.

Mit der passenden Weiterbildung kann jeder seine individuellen Fähigkeiten optimal einsetzen und ausbauen. Und schließlich mit der geförderten Zusatzqualifikation einen neuen, zukunftsfähigen Arbeitsplatz finden.

 

Finanzierung von Sprachreisen – Unterstützung finden

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Sprachkenntnisse sind essentiell, nicht nur in der Schule und im Studium, sondern auch im Beruf und auf Reisen. Fremdsprachenkenntnisse werden heute fast überall erwartet und können in der Ausbildung und im Beruf Türen öffnen. Besonders effektiv ist das Sprachenlernen dort, wo die Sprache gesprochen wird: Sprachreisen verbinden da das Angenehme mit dem Nützlichen. Damit es nicht an den Kosten scheitert, helfen diese Tipps zur Finanzierung und Förderung von Sprachreisen. 

Es gibt heute verschiedenste Möglichkeiten zum Erlernen einer Fremdsprachen. Ob bequem von zu Hause, mit Hilfe von Lernplattformen im Internet, oder im direkten Austausch mit Muttersprachlern. Die Lernformen bieten etwas Passendes für jeden. Mit kontinuierlichem Üben macht man schnell Fortschritte. Wer aber praktische Spracherfahrungen gewinnen will und einen kulturellen Austausch sucht, dem empfiehlt sich ein Auslandsaufenthalt, z.B. in Form von Sprachreisen. Oft entscheidet der Geldbeutel oder die Zahl der Urlaubstage ob diese Reise lang oder kurz ausfällt.

Wer keinen Schüleraustausch oder einen Langzeitsprachkurs machen kann, für den kann eine Sprachreise die ideale Verbindung von Lernen und Reisen sein. Eine Sprachreise ermöglicht ein Vertiefen der eigenen Sprachkenntnisse und bereitet auf Wunsch auf ein Zertifikat vor. Darüber hinaus erlebt man ein anderes Land, seine Menschen und Kultur und kann neues Wissen im Dialog mit Muttersprachlern anwenden. Sprachhemmungen verschwinden wie von selbst und das Lernen wird effizienter.

In Abhängigkeit davon, welches Land man bereisen möchte und welches Kurslevel und welche Sprache man wählt, sind mit nicht unerhebliche Kosten zu rechnen. Schnell entsteht der Eindruck, dass diese Form der Weiterbildung durch den Geldbeutel limitiert wird. Doch es gibt eine Reihe von Förderungen für Schüler, Studenten und auch Erwachsene.

Unterstützung durch Stipendien

Es gibt eine Reihe an Stipendien für Sprachreisen für jede Altersgruppe. Viele werden von Sprachreiseanbietern vergeben, andere durch unabhängige Vereine und Portale. Nicht immer sind überdurchschnittliche Schul- oder Studienleistungen Voraussetzung.

Das Sprachreisen-Stipendium für Globetrotter ist so eine Noten-unabhängige Fördermöglichkeit. Das Vergleichsportal Sprachreisen.org vergibt das Stipendium halbjährlich in Partnerschaft mit Sprachreisen-Ratgeber.de mit dem Ziel Toleranz und Weltoffenheit zu unterstützen und mehr Menschen ins Ausland zu bringen. Der Stipendiat erhält eine Förderung in Höhe von 1000€ und kann sowohl Sprache als auch Reiseland frei wählen.

Wer also von den Vorteilen einer Sprachreise überzeugt ist und Engagement zeigt, findet viele Unterstützungsmöglichkeiten, damit es an der Finanzierung nicht scheitern muss.

Unterstützung durch den Arbeitgeber oder die Hochschule

Es gibt eine Vielzahl von Unternehmen, die eine Sprachreise als Fortbildungsmaßnahme fördern. Voraussetzung ist aber, dass man die Fremdsprachenkenntnisse am Arbeitsplatz auch nutzen kann. Den eigenen Chef fragen, lohnt sich in jedem Fall.

Für Studenten staatlicher Hochschulen gibt es das Programm Begabtenförderung. Auch Auslandsaufenthalte werden gefördert, unter anderem auch Sprachkurse, die für das Studium sinnvoll sind. Dabei werden Auslandszuschläge ausgeschüttet und Reisekosten bezuschusst.

Unterstützung durch öffentliche Förderprogramme

Wer eine Sprache aus beruflichen Gründen lernt und vertieft, hat die Möglichkeit sich bei seiner Sprachreise durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördern zu lassen. Für Weiterbildungsmaßnahmen im Berufsleben hat das Ministerium das „Bundesprogramm Bildungsprämie“ ins Leben gerufen. Es werden Gutscheine von bis  500 Euro vergeben. Bis zu 50% der Kurskosten werden gefördert, der Rest muss vom Sprachreisenden selbst aufgebracht werden.

Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)

Die SBB fördert ihre Stipendiaten drei Jahre lang mit bis zu 2.000 Euro pro Jahr. Insgesamt kann man also 6.000 Euro für die eigene berufliche Weiterbildung erhalten. Auch Sprachkurse unterstützt die Stiftung. Zudem gibt es eine Reihe weiterer Stiftungen, bei denen es sich lohnt anzufragen.

Clever sparen durch Vergleichen

Auch wenn viele der aufgeführten Förderungen mit Aufwand verbunden sind, lohnt es sich kurz- und langfristig in eine Sprachreise zu investieren. Eine weitere unterstützende Maßnahme, um eine Sprachreise trotz finanzieller Engpässe zu realisieren, ist das Vergleichen der Preise. Es gibt eine Vielzahl von Veranstaltern und Kursen, die eine Auswahl oft schwer machen. Es lohnt sich daher Sprachreisen zu vergleichen und abzuklären, was im Preis eigentlich enthalten ist. Eine effiziente Lösung stellen Vergleichstools auf unabhängigen Portalen dar. Auf diesem Weg findet man das optimale und preisgünstigste Angebot und wird nicht durch versteckte Kosten überrascht.

 

Fortbildungen für den Karriereschub

 

Gute Gründe für eine Fort- und Weiterbildung gibt es viele. Die meisten entscheiden sich jedoch ihrer Karriere zuliebe für diesen Schritt. Keine Frage, mit einer gezielten Fortbildung kann die Karriere maßgeblich beeinflusst werden. Doch Fortbildungen können noch mehr: Sie stärken die eigene Profession und dienen damit nicht nur der beruflichen sondern auch der persönlichen Weiterentwicklung.

Welche Qualifizierungen ergänzen das Berufsbild?

Eine Fortbildung kann niemals eine Erstausbildung ersetzen. Dazu ist sie aber auch gar nicht gedacht. Vielmehr hilft eine Fortbildung dabei, im ausgeübten Beruf neue branchenspezifische Kenntnisse zu erwerben und damit einen wichtigen Schritt in Sachen Karriere zu machen.

Möglich ist die Fortbildung prinzipiell in allen Bereichen. Experten empfehlen allerdings, sich genau darüber zu informieren, mit welchen Fähigkeiten und Kenntnissen das eigene Können gezielt ergänzt werden kann. Wichtig: Die Fortbildung sollte in jedem Fall einen Nutzen für das Berufsbild haben.

Schritt halten in der Berufswelt

An oberster Stelle der Prioritätenliste steht bei den meisten, mit der rasanten Entwicklung im Berufsleben Schritt zu halten. Nicht zuletzt durch Internet, Computer und immer neuer Technologien sowie den Einsatz komplexer Maschinen ist es wichtig, sich der fortschreitenden Technik anzupassen. Eine solche Notwendigkeit kann sowohl im Krankenhaus bestehen, als auch bei Bürotätigkeiten, in der produzierenden Industrie und im Servicewesen. Kurzum: Überall dort, wo Technik eingesetzt und immer weiter verbessert wird, macht es Sinn, sich fortzubilden. Doch auch im sozialen und pädagogischen Bereich bei der Arbeit mit Menschen helfen Fortbildungen, die eigene Fachkompetenz und Profession aktuell zu halten und zu stärken.

Diese positiven Effekte für die berufliche Entwicklung in sämtlichen Branchen sind für die Beliebtheit von Weiterbildungen verantwortlich. Darüber hinaus bieten Fortbildungen eine Abwechslung vom Berufsalltag und geben die Möglichkeit, den Blick auf das eigene berufliche Handeln zu erweitern.

Welche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung gibt es?

Wer sich für Fort- und Weiterbildungen interessiert, dem stehen verschiedene Kanäle zur Verfügung. So kann beispielsweise das Abitur nachgeholt werden. Aber auch Umschulungen und Seminare können gezielt den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Sobald das Ziel feststeht, kann eine geeignete Weiterbildungsform, wie der Präsenzunterricht oder der Fernkurs, gewählt werden.

Übrigens ist eine Fortbildung prinzipiell in jeder Phase des Lebens möglich. So ist eine Weiterbildung während der Elternzeit eine gute Möglichkeit, den Anschluss an den Beruf nicht zu verlieren. Nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben kann man das neu Erlernte gezielt einsetzen.

Einen weiteren Anreiz bieten die Zuschüsse, die es unter bestimmten Voraussetzungen vom Bund und den Ländern gibt.

Zwei Beispiele für Fort- und Weiterbildungen

An den folgenden zwei Beispielen wird deutlich, welche Karrieremöglichkeiten eine Fortbildung bieten und so für einen Karriereschub sorgen kann.

  • Koch/Kellner: Wer Erfahrung in der Gastronomie hat, dem stehen viele Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Angefangen beim Barmixer über den Elite-Koch bis hin zur Servicekraft für Event-Catering, zum Sommelier, zum Staatlich geprüften Gastronom und zum Betriebswirt/in Systemgastronomie.
  • Kaufmännische Angestellte: Als Kaufmännischer Angestellter bietet sich die Weiterbildung zum Fachwirt/in an. Diese befasst sich mit der modernen Unternehmensführung in kleinen und mittleren Betrieben. Dabei werden sowohl die Bereiche Betriebswirtschaft als auch Marketing, Betriebliches Rechnungswesen und Personalwesen behandelt.

Zu den beliebten Weiterbildungen zählen zudem der Staatlich geprüfte Betriebswirt, der Staatlich geprüfte Gestalter im Handwerk, der Staatlich geprüfte Restaurator im Handwerk, der Betriebsinformatiker und der Staatlich geprüfte Techniker. Auch Fremdsprachen sowie der Umgang mit häufig genutzten Computerprogrammen erfreuen sich großer Beliebtheit und können einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Bewerbern bedeuten.

 

Das BTB wird 33: Fernstudium bei Fotowettbewerb gewinnen

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Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) startet zum 33. Geburtstag einen Fotowettbewerb zum Thema „33 Jahre Fernstudium beim BTB“. Zu gewinnen gibt’s ein Fernstudium nach Wahl. Die Verlosung läuft vom 1. Juli bis 30 September 2018.

Starke Bilder zeigen starke Wirkung: Mit dem Fotowettbewerb zum 33. Geburtstag des BTB sind alle Interessierten eingeladen, Fotos für ihr berufliches Fortkommen einzureichen. Teilnehmen kann, wer ein Wettbewerbsbild zum Thema „33 Jahre Fernstudium beim BTB“ hochlädt. Verlost werden 3 x 3 Fernlehrgänge aus dem gesamten Angebot des BTB. Die jeweils drei Gewinner/-innen können ihren Wunschstudiengang im Wert von bis zu 3.300,00 Euro auswählen.

Individuelles Lernen wird beim BTB großgeschrieben

Mit seiner langjährigen Erfahrung im Gesundheitsbereich ist das BTB ein verlässlicher Partner für Weiterbildungen. Das anspruchsvolle Fachwissen vermittelt es in der pädagogisch optimalen Kombination von Fern- und Präsenzseminaren.

Zeitgemäßes Lernen ist dem BTB ein Anliegen: Deshalb können die Studierenden die Fernlerneinheiten ihrer Ausbildung im „Web-Campus“ online absolvieren. Seit 2013 garantiert die „BTB-Campus“-App den Nutzerinnen und Nutzern ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes, individuelles Lernangebot und dadurch ideale Prüfungsvorbereitung.

Die Ausbildungen beim BTB sind der ideale Einstieg in die Praxis: Sie verbinden Fachwissen mit unternehmerischer Kompetenz: Studierende, die sich für eine Existenzgründung entscheiden, werden in Fragen zu Gründung, Marketing und Werbung kostenlos vom BTB beraten. Absolventinnen und Absolventen berufsbildender Ausbildungen erhalten nach Abschluss eine kostenfreie einjährige Mitgliedschaft in anerkannten Berufsverbänden.

Jürgen Obst, Geschäftsführer und Schulleiter des BTB: „Zum 33. Geburtstag des BTB möchten wir mit unserem Fotowettbewerb zur Kreativität aufrufen. Diese Eigenschaft ist auch in der Berufswelt gefragt. Unsere Geburtstagsaktion hilft Interessierten dabei, sich mit dem Fernstudium beim BTB zu beschäftigen, wodurch ein berufliches Wunschziel konkreter werden kann. Bei der Verwirklichung dieses Ziels ist das BTB mit seinen hochwertigen und praxisnahen Ausbildungen für die Gewinnerinnen und Gewinner unseres Wettbewerbs da.“

Mehr Informationen zur Teilnahme am Gewinnspiel finden Sie unter https://www.btb.info/gewinnspiel-2018/.

 

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